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untitled So mischen Sie richtig, damit es „drückt“ ! untitled
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Pro Audio
 

Sie haben sich ein Mischpult der Yamaha MG oder EMX-Serie gekauft oder wollen sich eins kaufen und möchten es auf der Stelle einsetzen.
Schließen Sie einfach alles an, stellen die Regler ein und … ab gehts!?

Nun, wenn Sie das schon vorher gemacht haben, werden Sie keine Probleme damit haben, aber es gibt einige Tips die Ihnen helfen werden Ihren Mix noch druckvoller zu gestalten.

 
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Die Klangregelung – EQ

Alle MG und EMX Pulte verfügen über einen sehr hochwertigen und gut klingenden drei-Band EQ. Sie erkennen Ihn an den Reglern für Frequenzband und Verstärkung/Absenkung (GAIN). Jeder Kanal des Mischpultes hat so einen (oder einen ähnlichen) Equalizer.

Mit ihm können Sie ganz entscheidend den Klang des Instrumentes auf dem Kanal beinflussen.

Wie setzte ich den EQ richtig ein ?

Alles in Allem: Weniger ist mehr. Es gibt viele Situationen, in denen Sie bestimmte Frequenzbereiche abschneiden müssen, aber benutzen Sie Verstärkungen sparsam und mit Bedacht.

Richtige Verwendung von EQ (Entzerrung) kann Störungen zwischen Instrumenten in einer Mischung ausschalten und dem Gesamtklangbild einen besseren Ausdruck verleihen. Schlechtes EQ (Entzerrung) — und am häufigsten schlechte Verstärkung — klingt einfach schrecklich.

 

Absenken für eine sauberere Mischung

Ein Beispiel:

Im Klangspektrum von Becken finden wir viele tiefe und mittlere Frequenzen, die wir nicht als musikalischen Klang wahrnehmen, die aber die Klarheit anderer Instrumente in diesen Bereichen stören können. Sie können einfach den tieffrequenten EQ (Equalizer) auf den Becken-Kanälen ganz nach unten drehen, ohne die Klangqualität in der Mischung zu verändern.

Sie werden jedoch insofern den Unterschied in der Mischung hören, als diese mehr „sphärisch“ klingt und die Instrumente in den unteren Bereichen deutlicher hervor kommen. Überraschender Weise hat ein Piano ebenfalls unglaublich kraftvolle tiefe Frequenzen, das Nutzen aus einem Tiefpassfilter ziehen kann, so dass andere Instrumente — besonders Drums und Bässe — ihre Aufgabe effektiver erfüllen können.
Natürlich wollen Sie das nicht machen, wenn das Piano ein Solo spielt.

 

Das Umgekehrte gilt für Bassdrums und Bassgitarren:

Sie können oft die Höhen absenken, um dem Gesamtklang mehr „Luft“ zu geben, ohne den Charakter dieser Instrumente zu beeinträchtigen. Sie müssen jedoch Ihr Ohr einsetzen, da jedes Instrument unterschiedlich ist, und manchmal möchten Sie zum Beispiel das „Schnappen“ einer Bassgitarre betonen.



In der folgenden Grafik können Sie erkennen wo die Grundschwingungen und Obertöne von einigen Instrumenten liegen. Wenn man diese Bereiche kennt, kann man schon eine leichte Einordnung der Instrumente mittels EQ im Gesamtmix vornehmen.

 
 

Verstärken mit Bedacht

Wenn Sie besondere und ungewöhnliche Effekte erzielen wollen, fahren Sie fort und verstärken Sie so viel Sie wollen. Wenn Sie aber einfach eine gut klingende Mischung erzielen wollen, verstärken Sie nur in ganz kleinen Stufen. Eine kleine Verstärkung im Mittelbereich kann den Stimmen mehr Präsenz geben oder ein Hauch von Verstärkung im hohen Bereich kann bestimmten Instrumenten mehr „Luft“ verleihen. Hören Sie sich die Mischung an und wenn etwas nicht deutlich und sauber klingt, versuchen Sie es mit der Funktion Cut, um Frequenzen herauszuschneiden, die die Mischung zu voll füllen, statt zu versuchen mit Boost (Verstärkung) die Mischung klar zu bekommen.

Eines der größten Probleme mit zu viel Verstärkung (boost) ist, dass es dem Signal zuviel hinzufügt, Geräusche erhöht werden und möglicherweise den nachfolgenden Schaltkreis überlädt.

 

Der Raumklang - FX

Alle MG Pulte mit der Endung „CX“ verfügen über ein eingebautes Effektgerät mit den hochwertigen und weltbekannten SPX Effekten die Yamaha schon seinerzeit Berühmt für exzellente Effekte gemacht hat.

Bei den EMX Powermixern verfügen alle Geräte über ein SPX Effektgerät, der EMX5016CF sogar über zwei.

Ihre Mischungen können weiter verfeinert werden, indem Raumklangeffekte wie Hall oder Echo hinzugefügt werden. Mit den internen Effekten können Sie den einzelnen Kanälen Hall oder Delay hinzufügen, genau wie mit einem externen Effektgerät.

Hall und Verzögerungszeit

Die optimale Hallzeit für ein Musikstück hängt von der Spielweise und von der Dichte der Musik ab, aber als allgemeine Regel kann gesagt werden, dass längere Hallzeiten gut für Balladen sind, während kürzere Hallzeiten für schnellere Melodien eher geeignet sind.

Die Verzögerungszeit kann eingestellt werden, um eine Vielzahl an „rhythmischen Möglichkeiten“ abzudecken. Wird zum Beispiel dem Gesang Delay hinzugefügt, sollten Sie versuchen die Verzögerungszeit auf die punktierten Achtelnoten im Tempo des Stückes einzustellen.

 

Hallton

Verschiedene Hallprogramme haben unterschiedliche „Halltöne“ aufgrund verschiedener Hallzeiten der hohen und der tiefen Frequenzen. Zuviel Hall, besonders in den hohen Frequenzen, kann zu einem unnatürlichen Klang führen und mit den hohen Frequenzen in anderen Bereichen der Mischung störend wirken. Es ist immer gut, ein Hallprogramm zu wählen, das Ihnen die Tiefe gibt, die Sie benötigen, ohne die Klarheit der Mischung wesentlich zu beeinträchtigen.

Hallpegel

Es ist erstaunlich, wie schnell Ihre Ohren die Perspektive verlieren können und Sie glauben machen können, dass eine vollständig ausgewaschene Mischung sich vollständig gut anhört. Damit Sie nicht in diese Falle geraten, sollten Sie mit dem Hallpegel ganz unten beginnen und dann stufenweise den Hall in die Mischung einbringen, bis Sie den Unterschied hören können. Alles was darüber hinaus geht, wird eher zum „Spezialeffekt.“

Modulationseffekte: Phasing, Chorus und Flanging

All diese Effekte arbeiten nach dem gleichen Prinzip: Ein Teil des Tonsignals wird „zeitverzögert“ und mit dem Originalsignal gemischt. Der Anteil der Zeitverschiebung wird kontrolliert, bzw. „moduliert“ durch einen LFO (Low-Frequenz-Oszillator). Für einen Phasing-Effekt ist diese Verschiebung relativ gering. Der Phasenunterschied zwischen dem modulierten und dem direkten Signal bewirkt Auslöschungen bei einigen Frequenzen und Anhebungen bei anderen und bringt den schimmernden Klang hervor, den wir hören.

Bei Chorus und Flanging ist das Signal um einige Millisekunden verzögert, wobei die Verzögerungszeit von einem LFO moduliert. Anschließend wird das verzögerte Signal dem direkten Signal wieder zugemischt. Zusätzlich zum oben beschriebenen Phasing-Effekt bewirkt die Verzögerungs-Modulation eine wahrnehmbare Verlagerung der Tonhöhe, die bei Mischung mit dem direkten Signal einen obertonreichen, wirbelnden oder zischenden Klang erzeugt. Der Unterschied zwischen den Chorus- und Flanging-Effekten liegt hauptsächlich im Umfang der Verzögerungszeit und im verwendeten Feedback.

Flanging verwendet längere Verzögerungszeiten als Chorus, wobei Chorus im Allgemeinen eine komplexere Verzögerungsstruktur aufweist. Chorus wird am häufigsten benutzt, um den Klang von Instrumenten voller zu machen, während Flanging gewöhnlich direkt als „Spezialeffekt“ verwendet wird, um überirdische Klänge zu erzeugen.

 

Der Kompressor

Ein besonderes Highlight der EMX und MG Mixer Serie ist der bereits eingebaute Kompressor auf allen Mono Kanälen. Sie brauchen also nicht umständlich wie bei anderen Mischpulten noch externes Equipment, sondern haben alles in einem Gerät.

Eine Form der Kompression, bekannt als „Limiting“, kann, wenn sie richtig eingesetzt wird, einen weichen, gleichmäßigen Klang hervorbringen, der keine übermäßigen Spitzen oder Verzerrungen aufweist.

 

Eine Gesangsstimme, die einen breiten dynamischen Bereich hat, zu „zähmen“, ist ein übliches Beispiel der Nutzung von Kompression, um die Mischung zu verbessern. Mit dem richtigen Umfang an Kompression können Sie geflüsterte Passagen deutlich hören, während leidenschaftliche Passagen immer noch gut in der Mischung ausgewogen sind.

Kompression ist auch sinnvoll für Bassgitarre. Zu viel Kompression kann jedoch ein Grund für Rückkopplungen sein, daher sollten Sie sie sparsam benutzen.

Bei den meisten Kompressoren ist ein genaues Einstellen bestimmter Parameter für das Erreichen des gewünschten Klangbildes notwendig.

Mit dem MG/EMX Kompressor kann ein toller Klang viel leichter erzielt werden. Sie brauchen nur einen einzigen „Kompressions“-Regler einzustellen und alle entsprechenden Parameter werden dann automatisch für Sie eingestellt! Einfacher geht´s nicht !

 

Egal ob 8 Kanal oder 32 Kanal Mischpult, egal ob Powermixer mit integrierter Endstufe oder Analog-Pult, egal ob mit Effektgerät oder ohne. Mit Yamaha´s MG und EMX Mixer Lineup liegen sie richtig.

 

 
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