Analog-Feeling – der PM1D ermöglicht intuitives Arbeiten und verfügt dennoch über alle Vorzüge einer digitalen Mischkonsole.
Einige Toningenieure, die an traditionelle Analog-Konsolen gewöhnt sind, machen noch immer einen weiten Bogen um Digitalmixer, weil ihnen die Bedienung über Menüs zu abstrakt erscheint. Der PM1D räumt mit derartigen Vorurteilen endgültig auf und verbindet das Beste aus beiden Welten, der analogen und der digitalen. Das ganze System verfügt sowohl über die bei analogen Mixern obligatorischen vielen Bedienelemente, welche eine intuitive Nutzung ermöglichen, als auch über die für Digital-Geräte typische Flexibilität in Sachen Programmierbarkeit, Automation und Total Recall. Zur raffinieren Oberfläche im Analog-Design gesellen sich präzise Regler, handliche motorisierte Fader und umfangreiche visuelle Anzeigen. Zudem können alle Parameter mit Hilfe eines gewöhnlichen Computerinterfaces ausgelesen und editiert werden. Tatsächlich kann, falls erwünscht, das gesamte Setup auf einem Desktop-PC oder Laptop offline programmiert und anschließend via PCMCIA-Card in das PM1D geladen werden. Der Total-Recall-Speicher des PM1D umfasst 990 Mischszenen, während eine Undo-Funktion unüberlegte Operationen rückgängig zu machen versteht.
Reines Digital-Processing
Yamaha ist beileibe kein Newcomer in Sachen Digital-Sound. Yamaha Digital-Mix-Konsolen revolutionieren schon lange die Aufnahmetechnik und genießen hohes Ansehen in Sachen Klangqualität und Rechenleistung. Im Flaggschiff PM1D steckt Yamahas gebündelte Erfahrung gepaart mit zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen bewährter Technologien. So finden alle Mischvorgänge auf digitaler Ebene statt, wahlweise mit einer Sampling-Frequenz von 44.1 KHz oder 48 KHz. Hochauflösende 28-bit-AD- und 27-bit-DA-Wandler halten den Kontakt nach außen und sorgen für einen absolut reinen, natürlichen, glasklaren und transparenten Sound. Vierband-EQ, Noise-Gate und Compressor in jedem Kanal sorgen für den dynamischen Schliff, während acht hochwertige, frei routbare Effektprozessoren das Sahnehäubchen aufsetzten und externes Standard-Equipment endgültig überflüssig machen. Das gesamte Signalrouting wird mit Hilfe eines großen, sehr gut lesbaren Displays überwacht, welches die Bedienung des an sich technisch sehr komplexen Pultes zu einem Kinderspiel macht.
Kompakte Abmessungen für einfachen Transport
Das gesamte PM1D-System mit seiner Konsole und je nach Konfiguration ein bis zwei Prozessor-Einheiten ist weit kleiner, leichter und viel besser zu transportieren als vergleichbare Analog-Mischer. Es verschafft Ihnen daher weit mehr Freiheit und Flexibilität bei der Auswahl ihrer Location – ihres Arbeitsplatzes. Aufgrund seiner handlichen Ausmaße ist das PM1D natürlich auch erste Wahl bei mobilen Anwendungen.
Schnelle, einfache Einrichtung mit einem Minimum an Kabeln
Im Gegensatz zu Analog-Equipment kennt das PM1D keinen Kabelsalat. Alle Signale werden per 68-pin-Kabel für jeweils 32 Kanäle sowie zwei Ethernet-Kabel übertragen. Wenn Rack-Geräte und Steuerungseinheit erst einmal installiert worden sind, kostet es Sie kaum fünf Minuten, bis das ganze System läuft. Bei Kabellängen bis zu 200 Metern haben sie reichlich Spielraum bei der Positionierung von Konsole und Prozessor.
Einfach konfigurierbare Input-Kanäle
Das Herz eines PM1D-Systems, die DSP1D Processing-Engine, schlägt außerhalb der eigentlichen Konsole. In diesem Rackgerät ereignen sich alle Rechenvorgänge des PM1D. Inputs wie Outputs können über dazugehörige Module ausgebaut und das Mischpult perfekt an persönliche Anforderungen angepasst werden. Eine Basis-Version mit 48 Kanälen erfordert zum Beispiel vier AI8-Input-Erweiterungen, drei ausgestattet mit Dual-Input Mic/Line-Karten sowie eine mit Mic/Line-Karten für die vier Stereo-Kanäle. Für ein System mit 96 Kanälen muss lediglich die Anzahl der Module verdoppelt und ein optionales Input-Processing-Board hinzugefügt werden. Eine CS1D-Einheit kann bis zu zwei prall gefüllte DSP1D-Processing-Engines für größere Konfigurationen kontrollieren.
Betriebssicherheit über doppelte Absicherung
Livesituationen sind leider unberechenbar. Da aber alle Einstellungen der Konsole auch im Prozessor gespeichert sind, wird Ihr Gig ohne Unterbrechung weiterlaufen können, obwohl sich die Kontrolleinheit versehentlich verabschiedet hatte, weil der draufgängerische Leadsänger der spielenden Band bei einem gewagten Sprung ins Publikum versehentlich das Verbindungskabel erwischte.
BASIC CONFIGURATIONS:
|
|
48ch (units)
|
96ch (units)
|
|
CS1D
|
1
|
1
|
|
PW1D
|
1
|
1
|
|
DSP1D
|
1
|
0
|
|
DSP1D-EX
|
0
|
1
|
|
AI8-ML8
|
3
|
7
|
|
AI8-AD8
|
0
|
1
|
|
AI8-ML4AD4
|
1
|
0
|
|
AO8-DA8
|
2
|
3
|
|
Inputs
|
48 mono, 4 stereo, 16 inserts
total 72 inputs
|
96 mono, 8 stereo, 32 inserts
total 144 inputs
|
|
Outputs
|
2 stereo, 24 mix, 12 matrix, 16 insert out,
8 (talkback, monitor, etc)
total 64 outputs
|
2 stereo, 24 mix, 12 matrix, 32 insert out,
24 (talkback, monitor, etc)
total 96 outputs
|
USB-Treiber:
Hier finden Sie USB-Treiber.