Erweiterte Mix-Funktionen leicht gemacht
Leicht zugängliche Kanal-Regler
Alle Kanal-Regler des M7CLs sind übersichtlich nach Benutzungshäufigkeit und Bedeutung in drei Kategorien unterteilt: physische Regler für alle Kanäle, die immer sofort sichtbar und zugänglich sind; physische und Display-Regler, die direkten Zugang zu den Parametern des jeweiligen ausgewählten Kanals oder der Kanalgruppe ermöglichen; und "In-Depth"-Parameter, die nur eine Ebene unter dem Hauptmenü des Displays zu finden sind. Die Kombination aus diesem hochlogischen Aufbau und dem revolutionären Interface-Design des M7CL macht selbst fortgeschrittene Mix-Funktionen zu einem Kinderspiel.
Kanal-Fader
Weil die Kanal-Fader diejenigen Bedienelemente sind, welche Sie am häufigsten für alle Mix-Anwendungen verwenden werden, stehen für alle Mono- und Stereo-Inputs und für den Mono/Stereo-Master-Bereich unabhängige 100mm-Fader zur Verfügung. Sie können zu jeder Zeit alle Kanal-Fader sehen und einfach einen Fader Ihrer Wahl herauspicken und justieren. Jeder Kanal-Fader besitzt außerdem eine [ON]-Taste, eine [CUE]-Taste und eine [SEL]-Taste, die den jeweiligen Kanal den "Selected Channel"-Bedienelementen zuordnet (siehe unten). Jeder Input.Kanal verfügt zudem über eine Pegel-Anzeige mit sechs Segmenten für eine bequeme visuelle Pegelkontrolle.
Centralogic™ -Navigation & Physische Bedienelemente
Die acht Centralogic™-Fader sind vom gleichen Typus wie die primären Kanal-Fader mit den gleichen [ON]-, [CUE]- und [SEL]-Tasten und der gleichen Pegel-Anzeige. Drücken Sie einfach die Centralogic™- Navigations-Taste und gewinnen Sie mit den Centralogic™-Bedienelementen und dem "Overview"-Display die Kontrolle über eine der Input-Kanal-Gruppen. Die Multi-Funktions-Encoder am oberen Ende eines jeden Centralogic™-Kanalzuges werden für jene Parameter verwendet, die Sie fokussieren können, indem Sie den jeweiligen Bereich auf dem "Overview"-Schirm berühren.
Selected Channel & Touch-panel Display Controls
Die Mix- und Processing-Funkionen für jeden Kanal zuzuordnen ist ebenfalls bequem. Entweder drücken Sie die [SEL]-Taste des jeweiligen Kanals, den Sie einstellen wollen, und justieren ihn nach Ihren Erfordernissen mit dem zugehörigen "Selected Channel"-Encoder, oder Sie nutzen das Touchpanel und die Centralogic™-Bedienelemente wie oben beschrieben. Beide Methoden ermöglichen Ihnen einen bequemen Zugriff zu folgenden Parametern und mehr:
HA
Justiert den Eingangspegel (Gain) des Preamps. Hier passen Sie die Empfindlichkeit des Eingangskanals an die Signalquelle, Mikrofon oder Line, an. HA-Gain ist wie fast alle anderen Einstellungen der Konsole Recall-fähig. Berühren Sie auf dem Display die HA-Sektion, um +48V-Phantomspeisung und die Phasenlage einzustellen.
PAN
Panorama-Bedienung für die Mono-Input-Kanäle – Balance-Regelung für Stereo-Kanäle und Mix-Kanäle, die als Paare definiert wurden. Berühren Sie die PAN-Sektion auf dem Display, um die "TO STEREO"- und die "TO MONO"-"ON/OFF"-Einstellungen vorzunehmen.
DYNAMICS 1 und DYNAMICS 2
DYNAMICS 1 justiert den Threshold des Gates für den Input-Kanal, oder den Kompressor-Threshold für Mix-, Matrix- oder Stereo-/Mono-Kanäle. DYNAMICS 2 justiert den Kompressor-Threshold für den Input-Kanal. In jedem Fall hängt der gegenwärtig angewählte Parameter vom jeweiligen Dynamik-Prozessor aus der umfassend bestückten Bibliothek ab, die u.a. auch einen Deesser für die weitreichende Gesangsbearbeitung beinhaltet. Obgleich das Pult für die Gate- und Kompressor-Bearbeitung voreingestellt ist, können Sie die beiden Dynamik-Module auch für den Dual-Kompressor-Betrieb nutzen. Berühren Sie einfach die DYNAMICS1- oder die DYNAMICS2-Sektion auf dem Display, um die verbleibenden Comp- und Gate-Parameter ebenso wie die DYNAMICS-Preset-Bibliothek zuzuordnen.
HPF
Justiert die Cutoff-Frequenz des Hochpass-Filters für die Input-Kanäle.
EQ
Diese sehr flexible parametrische 4-Band-EQ-Sektion erlaubt eine außergewöhnliche EQ-Bedienung und Qualität für alle Inputs und Busse. Berühren Sie die EQ-Sektion, um den "-8 ~ +24dB"-Pegel-Regler zu erreichen.
MIX / MATRIX
Hier befinden sich die Send-Regler für die 16 Busse und acht Matrizen der Konsole. Abhängig von Ihrer Anwendung können Sie sich diese als Aux-, Monitor-, Effekt-Send-, oder Gruppen-Regler vorstellen. AUX SEND (VARI), Vordämpfung und Pre/Post-Fader-Modi sind für Aux-Send-Anwendungen vorgesehen, ein GROUP (MIX)-Modus für bequeme Gruppen-Send-Vorgänge. Es gibt außerdem einen INPUT-TO-MATRIX-MODUS, der Ihnen erlaubt, das Input-Signal direkt zur Matrix schicken.
Komfortable Kanal-Kennung
Obwohl diese Funktion leicht übersehen werden kann, ist sie doch insbesondere beim Livemischen für eine schnelle wie fehlerfreie Bedienung von großer Bedeutung. Im "Overview"-Display erscheinen am Anfang und am Ende eines jeden Kanals der Name und ein Symbol. Sie können die Preset-Namen mit Hilfe einer Bildschirmtastatur natürlich auch durch eigene ersetzen. Es gibt außerdem eine exzellente Sammlung von Symbolen, die Sie passend zu ihrer jeweiligen Signalquelle auswählen können.
Umfassende Start-Bibliotheken
Yamahas bewährtes Konzept, Bibliotheken für die Speicherung wichtiger Presets zu verwenden, sorgt dafür, dass Sie auf enorme Ressourcen professionell programmierter Grundeinstellungen zurückgreifen können, um Effekte, EQs oder Dynamics einzurichten. Sie können folglich ein passendes Preset laden, um es einfach so zu verwenden, wie es programmiert wurde – oder Sie optimieren es mit wenigen Handgriffen für Ihre Signalquelle. Beispiele: Sie möchten vielleicht einen Vocal-Kompressor aus der Dynamic-Bibliothek laden und den Threshold einstellen – oder Sie laden ein EQ-Preset für die Kickdrum und justieren die Center-Frequenz genau für das Instrument, welches Sie gerade benutzen. Natürlich können Sie auch Ihre selbst editierten Versionen abspeichern, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu verwenden.
Flexibles Monitoring und Monitor-Mischen

Wenn Sie den Monitor-Knopf auf dem Display berühren, erlangen sie von der Monitor-"Source" über Talkback bis hin zu Oscillator-Regelung vollen Zugang zu allen M7CL-Monitor-Funktionen. Eine Kopfhörer-Buchse mit Lautstärkeregelung erreichen Sie bequem auf der Vorderseite der Konsole. Und obgleich es einen eigenen Talkback-Mic-Input gibt, können Sie jeden der Input-Kanäle dem Talkback zuordnen und bequem Ihr System testen. Nicht zu vergessen die voneinander unabhängigen physischen [CUE]-Tasten bei jedem Fader für fehler- und verzögerungsfreies Cue-Monitoring.
Unkomplizierte Verbindungen & Patching
Die Rückseite des M7CL sieht der einer Analog-Konsole mit ihren symmetrischen Inputs für jeden der Input-Kanäle sehr ähnlich. Alle Outputs wurden auf die 16 "Omni Out"-Anschlüsse gepatcht (die Main-Outs sind in der Voreinstellung auf die "Omni Outs" 15 und 16 gepatcht). Alles, was Sie noch tun müssen, ist, die Signalquellen und Outputs zu verkabeln und mit dem Mix loszulegen. Falls Sie ein anderes Routing bevorzugen, ist das mit der unkomplizierten digitalen Patchbay kein Problem. Sie können den Signalfluss Ihrer Wahl - angepasst speziell an Ihre Anforderungen - in wenigen Minuten verknüpfen.
"Sends On Fader"
Während Sie am Monitor-Mix arbeiten, können Sie die "SENDS ON FADER"-Taste drücken und so mit einem Handgriff die selektieren Sends auf die Fader legen.. Auf diese Weise sind Sie nicht nur in der Lage, die Send-Pegel an den Faderstellungen mit einem Blick abzulesen, sondern Sie können diese auch mit einer Präzision anpassen, die Ihnen nur lineare Fader mit ihrer vollen Länge (100mm) ermöglichen. Wenn Sie die "SENDS ON FADER"-Taste noch einmal drücken, arbeiten die Fader wieder in gewohnter Weise für den Mainmix.
Metering - Pegelkontrolle
Über das Display des M7CL können akkurate und sehr schnelle Pegel-Anzeigen für alle Kanäle und Busse angezeigt werden. Eine Vielzahl von Metering Points kann angewählt und so ein komfortables visuelles Monitoring der Signalpegel des gesamten Mischers realisiert werden.
Programmierbare LED-Dimmer
Die Sichtbarkeit von LEDs hängt zu einem großen Teil stark von den Lichtverhältnissen der Umgebung ab – und oftmals kann eine grell beleuchtete Konsole die Freude der Audienz an einer Darbietung trüben. Um diesem Problem die Stirn zu bieten, verfügen die LEDs des M7CL über zwei verschiedene Helligkeits-Stufen. Außerdem können je nach den Lichtverhältnissen der Veranstaltung die Helligkeit des Bildschirms, die der Anzeigen auf der Bedienoberfläche und die der Lampen individuell verstellt werden. Zwei Helligkeits-Einstellungen können gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgerufen werden.
Mehrere Sicherheitsstufen ermöglichen eine sichere und bequeme Bedienung für jeden Toningenieur
"Advanced Access Management" für die Verteilung von Zugriffsrechten
Für viele Anwendungen kann es wünschenswert sein, einen nicht authorisierten Zugriff zur Konsole zu vermeiden, oder einen solchen auf bestimmte Funktionen zu beschränken. Ein eingeschränkter Zugriff ist ein guter Weg, um zum Beispiel "Unfälle" bei kritischen Livesituationen zu vermeiden, oder um den Bedarf an direkter Anleitung für unerfahrene Anwender zu vermindern. Oder Sie haben vielleicht Stunden mit einem Analyser verbracht, um einen EQ für einen bestimmten Raum präzise einzustellen, und wollen um jeden Preis vermeiden, dass diese Einstellungen wieder verändert werden. Die Funktionen des "M7CL Access Managements" können für alle Verwaltungsaufgaben des Systems von maßgeblichem Vorteil sein.
Passwort oder USB-Speicherstick-Zugriff
Der Benutzerzugang kann über Passwörter oder über einen USB-Speicherstick erfolgen. Der Systemadministrator kann jedem Passwort oder Stick bestimmte Funktionen zuweisen. Der Anwender muss sich nun nur mit Hilfe seines persönlichen Passworts oder USB-Sticks in die Konsole einloggen und kann auf seiner Stufe mit der Arbeit beginnen. Die USB-Speichersticks können ganz bequem mit der Konsole selbst oder mit Hilfe eines Computers, auf dem die M7CL-Editor-Software läuft, konfiguriert werden.
Abseits der grundlegenden Bedienung … Falls es in die Tiefe gehen soll
Speicherung und Wiederaufruf von bis zu 300 Szenen
Eine "Scene" ist ein kompletter Speicherauszug aller Einstellungen der Konsole. Der Szenenspeicher des M7CL-Pultes erlaubt die Speicherung von bis zu 300 kompletten "Scenes", die bei Bedarf zu jedem Zeitpunkt augenblicklich wieder aufgerufen werden können. So wird zum Beispiel ein Reset oder ein Umstellen der Konsole bei einem Wechsel der Musikgruppe oder einer Theaterszene zum Kinderspiel. Sie können auch für verschiedene Typen von Darbietungen, die ihre Anlage vielleicht einmal abwickeln muss, Basis-Einstellungen speichern, um diese im Ernstfall wieder aufzurufen und an die jeweilige Show mit wenigen Handgriffen anzupassen.
Library
| Name
| Number
| Total
|
| Scene Memory |
Preset 1 + User 300 |
301 |
| Input EQ Library |
Preset 40 + User 159 |
199 |
| Output EQ Library |
Preset 3 + User 196 |
199 |
| Dynamics Library |
Preset 40 + User 154 |
199 |
| Effect Library |
Preset 48 + User 151 |
199 |
| GEQ Library |
Preset 1 + User 198 |
199 |
"Recall Focus"- und "Recall Safe"-Funktionen
Das M7CL begibt sich in Sachen Szenen-Funktionalität mit "Recall Focus" und "Recall Safe" auf eine neue Stufe. "Recall Focus" erlaubt die Bestimmung der Parameter, die mit einer Szene wieder aufgerufen ("recall") werden, während "Recall Safe" den umgekehrten Weg geht, indem Sie bestimmen, welche Parameter eben genau nicht mit einer Szene wieder aufgerufen werden sollen. Es gibt hierbei zwei verschiedene Arten von "Recall Safe". Als "Global Recall Safe" werden bestimmte Parameter nicht geändert, egal, welche Szene aufgerufen wird – und "Scene Specific Recall Safe"-Parameter werden nicht geändert, wenn eine bestimmte, definierte Szene aufgerufen wird. Sie können also zum Beispiel "Global Scene Recall" verwenden, um zu verhindern, dass ein Szenen-Recall eine wichtige übergreifende EQ-Einstellung zunichte macht – oder sie verhindern mit "Szene Specific Recall Safe" das Verstellen des Vocal-Faders, wenn eine ganz bestimmte Szene Ihrer Wahl aufgerufen wird.
USB-Speicherstick für ein komfortables, portables Datei-Management
Der USB-Port des M7CL kann für ein bequemes Speichern und Laden einer ganzen Palette von Daten mit handelsüblichen USB-Speichersticks bestückt werden. Hierzu zählen "Scenes", "User Librarys" (Benutzerbibliotheken), Patchdaten, Kanal-Namen, Voreinstellungen..., ja, letztendlich alle Systemdaten. Zusätzlich zur Möglichkeit, auf diese Weise Sicherheits-Backups machen zu können, wird so der Transfer zwischen der Konsole und der M7CL-Editor-Software auf Ihrem Personalcomputer erleichtert, oder auch der Datenaustausch mit einer anderen Konsole. Sie können folglich das Pult mit einem Computer in Ihrem Hotelzimmer, im Tourbus, oder von einem anderen Ort aus, an dem Sie keinen Zugang zum Mixer haben, programmieren, und diese Einstellungen bei der Veranstaltung über den USB-Stick in die Konsole transferieren.
Uneingeschränkte Kanal-Verlinkung
Es wird ohne Zweifel der Moment kommen, an dem Sie ein Faderpaar für die Verarbeitung von Stereosignalen oder sogar mehr Fader für simultane Vorgänge verlinken wollen. Mit dem M7CL können Sie so viele Kanäle verbinden, wie sie wollen, aber dabei wiederum Parameter ausschließen, die sie eben nicht verbinden möchten. Sie mögen vielleicht ein paar Kanäle zusammenfassen wollen, aber behalten sich zum Beispiel eine individuelle Einstellung des Kanal-EQs vor. Kreieren Sie je nach den Erfordernissen Ihrer Anwendung einfach ganz unkompliziert und schnell so viele Paare und verlinkte Gruppen, wie Sie brauchen.
DCA-Gruppen
Während gelinkte Kanal-Fader direkt über die Kanal-Fader selbst eingestellt werden, bedienen Sie die Level solcher Kanäle, die einer DCA-Gruppe zugeordnet wurden, mit einem der DCA-Fader im Centralogic™-Kontrollbereich. Dies ist nicht nur für die zentrale Einzelfader-Bedienung einer Kanal-Gruppe sehr praktisch, es heißt auch, dass Sie für das Gruppieren von Kanälen keine Busse verschwenden müssen.
Mute-Gruppen
Auch die Möglichkeit, Mute-Gruppen bilden zu können, ist bei Liveanwendungen von großem Vorteil. So viele Kanäle wie nötig können über zugeordnete "User Defined Keys" (Benuterdefinierte Tasten - siehe unten) gemutet oder aktiviert werden. Bis zu acht Mute-Gruppen können definiert werden.
Kanal-"Copy", -"Move" und -"Clear"
Funktionen wie diese erhöhen die Attraktivität von Digitaltechnik für Livesituationen ungemein. Die "Channel Copy"-Funktion erlaubt das Kopieren von Parametern von einem Kanal zu beliebig vielen anderen Kanälen. "Channel Move" tauscht die Parameter zweier vordefinierter Kanäle aus und "Channel Clear" löscht alle Parameter eines bestimmten Kanals. Alle diese Möglichkeiten können den Aufbau eines Setups oder die Modifikation dessen dramatisch beschleunigen.
Bus-Struktur
Jeder Bus des M7CL kann problemlos für Mono- oder Stereo-Anwendungen konfiguriert werden. Sie haben außerdem zwischen "Pre/Post Attenuator" oder "Pre/Post"-Fader für "Variable Send" und zwischen "Pre/Post Pan"-Einstellungen für "Fixed Send" die Wahl. Pre EQ Send kann von Vorteil sein, wenn Sie zum Beispiel die Busse nutzen, um ein In-Ear-Monitor-System zu füttern.
Output Port - Delay und Phase
Eine weitere Funktion wertet das M7CL für viele Liveanwendungen auf. Das eingebaute Delay - und damit verbunden die Phasen-Justage für jeden Output. Diese Features ermöglichen Ihnen eine präzise Distanz-Kompensation von Lautsprechersystemen. So können Sie sich sperriges wie teures externes Outboard-Equipment für solche Aufgaben sparen.
Bus-Kaskadierung
Das M7CL ermöglicht für eine problemlose Systemerweiterung mit einer zweiten M7CL-Konsole oder mit einer großen Palette anderer Mixer eine vollständige Kaskadierung seiner Busse, inklusive des CUE-Busses.
"User Defined Keys"- Benutzerdefinierte Tasten
Wie ihr Name schon suggeriert, können die zwölf "User Defined Keys" vom Anwender selbst für eine ganze Palette praktischer Funktionen definiert werden. So können Sie zum Beispiel die eine Taste für das Eintappen von Tempo-synchronen Delays verwenden, während eine andere bestimmte Menüs auf dem Display erscheinen lässt. Oder sie bedienen - wie oben beschrieben – die Mute-Gruppen. Eine sehr innovative Funktion der "User Defined Keys" ist "Set By SEL". Wird der so zugeordnete "User Defined Key" gehalten, stehen für die [SEL]-Tasten der einzelnen Kanäle besondere Funktionen zur Verfügung. So zum Beispiel: Reset auf Voreinstellungen des Kanals, Phantomspeisung an oder aus, Kanalfader auf Unity Gain und vieles mehr. Obgleich Sie alle Freiheiten haben, diese Tasten zu belegen, haben die "User Defined Keys" in der Voreinstellung folgende Funktionen: Die Tasten 1-8 wählen die dazugehörigen Busse für die "SENDS ON FADER"-Funktion aus, die Tasten 9 und 10 sind Mute-Masters für die Mute-Gruppen 1 und 2, 11 löscht alle CUE-Einstellungen und Taste 12 bedient das Talkback.
M7CL-Editor-Software
Die M7CL-Editor-Software für Windows ermöglicht Ihnen, alle Parameter der Konsole "offline" zu programmieren. Sie können das Pult also an jedem Ort einrichten – im Büro, unterwegs, im Hotel. Eine ausladende Grafik-Oberfläche erleichtert das Auffinden und Editieren der Parameter ungemein. Außerdem können Sie die Einstellungen vom Computer auf die Konsole entweder über eine direkte Verbindung via Ethernet-Kabel, oder aber mit Hilfe eines Standard-USB-Speichersticks, downloaden. Über die Ethernet-Verbindung können Sie das Pult sogar in Echtzeit vom Computer aus steuern.
"Overview"
Das "Overview"-Display zeigt eine komfortable Ansicht aller Mix-Parameter für 16 Kanäle oder Busse auf einmal.
"Selected Channel"
Analog dem "Selected Channel"-Display der Konsole, ermöglicht diese Oberfläche einen umfassenden Zugriff auf alle Parameter des angewählten Kanalzuges. Gleichzeitig können "Additional Views" (zusätzliche Ansichten) für weitere Kanäle geöffnet werden.
Gruppen/Link
Das Verlinken von Kanälen kann ganz schnell und unkompliziert an der Konsole erfolgen, aber falls Sie Link- oder Gruppenfunktionen offline einstellen wollen, geht das auch bequem mit dem M7CL-Editor.
Rack
Der M7CL-Editor zeigt im Wesentlichen das gleiche Effekt-Rack wie das Display der Konsole – und erlaubt so eine feine, intuitive Effektprogrammierung.
"Library"
Der m7CL-Editor erlaubt eine komfortable Verwaltung der Daten-Bibliotheken. Hier wird die Effekt-Bibliothek mit ihren hochkarätigen REV-X-Ambience-Effekten gezeigt.
"Scene"
Sie haben über den M7CL-Editor natürlich auch vollen Zugriff auf die einzelnen "Scenes", inklusive der "Focus"- und "Recall Safe"-Funktionen. Diese erlauben eine perfekte Kontrolle über Parameter, die mit einer "Scene" aufgerufen werden sollen, oder eben nicht.
Rückseite

Optionale Ausrüstung
Mini-YGDAI-Erweiterungskarten
Das M7CL verfügt an der Rückseite über drei Erweiterungsslots für eine große Palette von Yamahas Mini-YGDAI-I/O-Karten. Diese bieten zusätzliche analoge wie digitale Inputs und Outputs verschiedenster Formate. So können zum Beispiel Multitrack-Recorder an solche Karten angeschlossen werden – oder ein Aviom Personal Monitoring System. Außerdem können Sie mit Hilfe dieser Karten zwei Konsolen für eine stark erweiterte I/O-Kapazität kaskadieren.
MBM7CL Meter Bridge
Obgleich das M7CL über umfassende Möglichkeiten bezüglich Metering/Pegelkontrolle verfügt (berühren Sie für visuelles Metering einfach die "Meter Section" auf dem Display), macht sich die optionale Meter Bridge über den Mixer-Display sehr gut. Auf diese Weise haben Sie den Bildschirm für andere Zwecke zur Verfügung, während Sie die hochauflösenden Pegelkontrollen der Metering Bridge stets im Blickfeld behalten.
PW800W – Externes Netzteil als Backup
Für die meisten Anwendungen dürfte es reichen, wenn Sie das M7CL einfach in die Steckdose stecken und das interne Netzteil benutzen. Aber behalten Sie das PW800W in Blickfeld, wenn ein Maximum an Betriebssicherheit erforderlich ist. Sollten Sie dieses externe Netzteil der eingebauten Stromversorgung hinzufügen, erhalten Sie zusätzlichen Schutz vor dem Ausfall und dem Daten-GAU.