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Isochrone Übertragung
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Bei der für IEEE 1394 verwendeten isochronen Datenübertragung
handelt es sich um eine Übertragungsmethode, die Sende- oder
Empfangsrechte in festen Zeitintervallen (125 Mikrosekunden) gewährt.
Dadurch können Daten in Echtzeit übertragen werden. Die Methode ist
besonders geeignet für Echtzeitdaten wie Video- und Audio-Daten.
Das festgelegte Intervall (125 Mikrosekunden) wird vom Cycle Master-Knoten
gesteuert, der auch bei der Vergabe von Zugriffrechten bevorzugt
wird.
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Arbitrierung
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Um Datenpakete senden zu können, muss ein Knoten Buszugriffsrechte
besitzen. Zuständig für die Zuteilung von Buszugriffsrechten ("Arbitrierung")
ist der Stammknoten - er gewährt jeweils einem einzelnen Knoten
Zugriffsrechte. Es können nicht mehrere Knoten gleichzeitig auf einen
einzelnen Bus zugreifen.

Ablauf der isochronen Übertragung
Die Arbitrierung läuft folgendermaßen ab:
- Der Knoten, der ein Datenpaket senden möchte, sendet zunächst eine
"Anfrage" an den Stammknoten.
- Nach Erhalt dieser Anfrage sendet der Stammknoten eine "Berechtigung"
an den anfragenden Knoten.
- Der anfragende Knoten empfängt die "Berechtigung" und erhält dadurch
die Zugriffsrechte.
- Der Knoten, dem Zugriffsrechte zugeteilt wurden, kann dann Datenpakete
senden. Besitzt ein Knoten bereits Zugriffsrechte, kann die Übertragung
der Datenpakete ohne vorherige Arbitrierung beginnen.
- Das Senden von Anfrage und Berechtigung nimmt um so weniger Zeit in
Anspruch, je näher sich der Knoten am Stammknoten befindet (also je
geringer die Anzahl an Hops zwischen Knoten und Stamm ist). Folglich
kann eine Sterntopologie den Bus effizienter abwickeln als eine
Kettentopologie.
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