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Gehen wir mal als Beispiel von einem einfachen Studio Setup aus:
1. Computer mit Steinbergs Cubase SX 3
2. Yamaha 01v96
3. Yamaha MOTIF ES
Bis jetzt sah die Arbeitsweise so aus: Arbeitet man an einem Song, muss man zunächst am Computer das Cubase-Projekt abspeichern. Dann muss man als nächstes am 01v96 die „Scene“ - also die Mischpulteinstellungen für diesen Song – abspeichern. Und zuletzt muss man am MOTIF ES das Multi-Setup für denselben Song noch mal abspeichern. Jedes mal muss man beim abspeichern dem Song einen Namen geben und an den Hardwaregeräten einen freien Speicherplatz auswählen, wo das Multi oder die Scene abgespeichert werden können. Schaltet man nun alles aus, muss man nach dem anschalten wieder die Scene, das Multi und in Cubase den Song laden – wieder muss man an 3 Geräten Einstellungen suchen und aufrufen.
Man merkt schnell, dass man hier unnötig Zeit verliert. Da schaffen die Entwicklungen der Zusammenarbeit bei den Studio Connections Abhilfe: Die Software-Editoren der Yamaha-Geräte sind nun in die Steinberg-Software integriert, egal ob Cubase SX 3 oder Nuendo 3. Über diese Yamaha-Editoren werden die Hardwaregeräte innerhalb des Studio Managers, der in Cubase gestartet wird, gesteuert: beim 01v96 über den 01v96 Editor, beim MOTIF ES über den Multi Part Editor. Diese Editoren sind ständig mit der Hardware über MIDI in Verbindung, also „online“.
Speichert man nun das Cubase Projekt ab, werden die Editoren mit abgespeichert. Man muss nicht mehr an den einzelnen Geräten die Scenes oder Multi Setups abspeichern. Ruft man nun den Cubase Song wieder auf, werden die Einstellungen der Editoren und somit der verbundenen Hardware direkt mitgeladen: ein echtes Total Recall.
In Cubase SX und Nuendo ab Version 3 findet man im Gerätemenü nun den Eintrag „Studio Manager“.

Klickt man den Eintrag „Studio Manager“ zum ersten Mal an, geht automatisch das Studio Manager Setup auf. In diesem Fenster sieht man auf der linken Hälfte die Editoren jener Geräte, die man installiert hat. Hier wählt man das Gerät, das man in Cubase integrieren möchte, an und fügt es über die Taste „add“ hinzu, zum Beispiel das 01v96. Dieses Fenster schließt man dann über die „OK“-Taste.

Nun sieht man im „Yamaha Studio Manager“-Fenster das Symbol des 01v96, dass sich durch ein Doppelklick öffnen lässt. Hat man das 01v96 geöffnet, muss man unter „File“ und „System Setup“ die MIDI-Ports anwählen, über die das 01v96 mit dem Manager kommuniziert (dies steht in der jeweiligen Bedienungsanleitung).

Sobald die MIDI Ports eingestellt sind, geht der Studio Manager „online“ und man kann in Echtzeit das 01v96 steuern. Umgekehrt kann man auch vom 01v96 aus den Studio Manager steuern.
Hat man den Editor zum ersten Mal für das Projekt geladen, kann man eine Synchronisierung vornehmen, im Normalfall übernimmt man zunächst die Mischpulteinstellungen in der Software.
Hierfür wählt man im Studio Manager den Eintrag „Synchronization“ aus und stellt ein, ob das Mischpult die Einstellungen der Software übernehmen soll oder umgekehrt. Die Möglichkeit der Synchronisation gibt es natürlich auch für alle anderen digitalen Yamaha Geräte, beim MOTIF ES zum Beispiel über ein „Multi Bulk“. Das Setup für die MIDI Verbindung zwischen dem MOTIF ES und dem Multi Part Editor findet man im Editor unter „Setup“ und dann noch mal „Setup.
Total Recall ist momentan für folgende Yamaha Hardware erhältlich: 01v96, 02R96, DM1000, DM2000, SPX2000, 01x, S90 ES, MOTIF ES 6/7/8/Rack und MO 6/8.
Aber auch ältere Geräte kann man mit Hilfe des GTRC (Generic Total Recall Component) in Cubase oder Nuendo integrieren. Mit dem GTRC Modul kann man eigene Total Recall Komponenten erstellen. Mehr Informationen zum GTRC findet man hier:
GTRC
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