
Rückseite des n12
Einfachste Bedienung
Da die Bedienoberfläche des n12 sehr "analog" gestaltet ist, können Sie Ihre
Klangvorstellungen ebenso analog in die Tat umsetzen. Das Mischpult kann dabei bis zu
16 Eingangskanäle auf eine Stereosumme mischen. Jeder Mono-Kanal ist mit einem
Klinken- und einem XLR-Anschluss (inklusive Phantomspeisung) ausgestattet und steht so
den verschiedensten Instrumenten anschlussfreudig gegenüber: Von Kondensator-
Mikrofonen zu Synthesizern oder Geräten mit Line-Pegel. An den Eingangskanal 8 kann
auch als Hi-Z-Eingang direkt eine E-Gitarre oder ein E-Bass angeschlossen werden.
Computeranschluss mit nur einem IEEE-1394-Kabel
Ein einziges Kabel genügt. Verbinden Sie einfach die IEEE-1394-Schnittstelle Ihres
Computers und die des n12 mit einem IEEE-1394-Kabel - über dieses eine Kabel werden
dann sowohl Audio- als auch MIDI-Signale zwischen dem n12 und der DAW-Software auf
Ihrem Computer ausgetauscht.
Cubase-Anschluss
Wenn Sie Cubase 4 (Cubase 4, Cubase Studio 4 oder Cubase AI 4) auf Ihrem Computer
installiert haben, dann bindet sich das n12 nahtlos in Cubase ein. So können Sie
beispielweise die Eingänge des n12 so wie sie sind in Cubase aufzeichnen oder die
Cubase-Spuren auf dem n12 mischen. Sie können mit dem n12 Cubase auch fernsteuern, die
Eingänge mit VST-Effekten abhören oder Spuren für die Aufnahme scharfschalten.
Brillanter Klang
Auf der Grundlage bewährter Vorverstärker haben die Yamaha-Ingenieure eine neue
Vorverstärker-Schaltung entwickelt, die eine noch höhere Klangqualität und exzellente
musikalische Eigenschaften besitzt. Mit dem Pad-Schalter können Sie für jeden Kanal
den Regelbereich einstellen. Bei aktiviertem Pad wird das Eingangssignal um 26 dB
abgeschwächt. Verwenden Sie das Hochpass-Filter, um Frequenzen unterhalb von 80 Hz zu
eliminieren. Mit Hilfe des Phase-Schalters können Sie die Phasenlage des Kanals
invertieren.
Mittels Input Select bestimmen Sie, ob das analoge Eingangssignal oder das digitale
Signal von der DAW (ein Kanal von Cubase oder einer anderen DAW) auf den Kanal
gerouted wird. So mischen Sie also analoge Signale von den physikalischen Eingängen
oder digitale Signal, die via FireWire vom Computer kommen.
Neu entwickelter Kompressor
In den Mono-Kanälen des n12 sind neu entwickelte Kompressor-Schaltungen mit "Sweet
Spot Morphing"-Technologie eingebaut. Die Kompressor-Presets basieren auf der
jahrzehntelangen Erfahrung unserer Tontechniker. Mit ihrer Hilfe hat nun auch Ihr
Sound diesen Profi-Klang - und das bei einfachster Bedienung. Mit dem Morph-Regler
wählen Sie die verschiedenen Kompressor-Presets beziehungsweise stufenlos überblendete
Zwischeneinstellungen (Morphing) aus, mit dem Drive-Regler bestimmen Sie die Stärke
der Kompression.
3-Band-EQ auf jedem Kanal
In jedem Kanal bietet das n12 einen 3-Band-EQ (High/Mid/Low) für leichte aber
ebenso effektive Klangformung. Dank des semi-parametrischen Mitten-Bandes haben Sie
eine noch detailliertere Kontrolle über den Klang.
Digital-Reverb steht bereit
Alle Kanäle können durch den eingebauten Digital-Reverb-Effekt verfeinert werden.
Sie können sogar die Audio-Spuren einer angeschlossenen DAW mit dem Reverb
bearbeiten.
Mit Aux Send 1 können Sie Kanäle auf den Aux-Bus routen, um beispielsweise einen
speziellen Monitor-Submix für die Musiker zu erstellen, die Sie gerade aufnehmen, oder
um ein externes Effektgerät einzubinden.
Der Pan-Regler bestimmt die Stereo-Positionierung bei den Mono-Kanälen. Stereo-
Kanäle verfügen über einen Baöance-Regler, mit dem Sie die Lautstärke-Balance zwischen
dem linken und dem rechten Stereo-Kanal einstellen können. Ungerade Kanäle werden
dabei in den linken Kanal gespeist, während gerade Kanäle in den rechten Ausgangskanal
gespeist werden.
Soloing and Muting
Der Solo-Schalter aktiviert die Solo-Funktion. Stellen Sie einen Kanal auf "Solo",
wenn Sie ihn vorübergehend allein hören wollen, ohne die komplette Mischung oder den
Signalpfad ändern zu müssen.
Mit dem On-Schalter können Sie einen Kanal ein-
beziehungsweise ausschalten (Mute). Ist ein Kanal ausgeschaltet, wird das Kanalsignal
lediglich über den Aux-Bus ausgegeben.
Fader
Jeder Kanal verfügt über einen 100mm-Fader und eine Input-Metering-LED-Kette aus
vier LEDs.
Mit Hilfe der REC- und ST-Schalter können Sie jeden Kanal auf den Recording-Bus
und/oder den Stereo-Bus routen.
Die Stellung des Wet-Schalters bestimmt, ob Sie das "trockene" Eingangssignal des
Kanals oder das "wet"-Signal hören, das vom Computer zurückkommt, nachdem es dort
beispielsweise durch einen VST-Effekt bearbeitet worden ist.
Control Room Monitoring Funktionen
Sie können bis zu drei Stereo-Monitor-Lautsprecher (A, B und C) an das n12
anschließen und bestimmen, welches Signal Sie auf den Monitoren abhören möchten. Wenn
Sie einen Computer an das n12 angeschlossen haben, können Sie mit Hilfe von Cubase
oder einer anderen DAW auch 5.1-Surround-Mischungen gestalten und abhören. (Für solche
Surround-Anwendungen benötigen Sie eine DAW-Software, die Surround-Sound unterstützt,
wie beispielsweise Cubase 4. Die mitgelieferter Software Cubase AI 4 unterstützt
keinen Surround-Sound.)
Aktivieren Sie den Dimmer-Schalter, um die Lautstärke des Monitor-Signals
vorübergehend zu reduzieren, ohne den Control-Room-Level zu verändern - zum Beispiel,
wenn Sie im Regieraum eine kurze Unterhaltung führen möchten. Mit dem Mute-Schalter
können Sie das Monitor-Signal ganz stummschalten.
Der Talkback-Schalter aktiviert das eingebaute Mikrofon, so dass Sie mit dem
Musiker sprechen können, der im Aufnahmeraum zum Monitorsignal spielt.
DAW Fernsteuerungsfunktionen
In diesem Teil stehen verschiedene Schalter bereit, um die grundlegenden Funktionen
einer DAW-Software zu steuern, mit der das n12 verbunden ist. Transportsteuerung,
Spurauswahl-Schalter, Schalter zum "Scharfschalten" von Spuren und viele mehr.
Das n12 bietet drei verschiedene Modi, wie es mit der verbundenen DAW-Software
zusammenarbeitet: Im Stereo-Mix-Modus hören Sie über das n12 die Stereo-Summe der DAW
ab. Im Hardware-Mix-Modus können Sie die Audio-Spuren der DAW mit der Hardware des n12
mischen. Im 5.1-Mix-Modus können Sie mit Cubase 4 eine Surround-Mischung
erstellen.