Bevor er mit seinem Schlagzeugspiel auf Peter Gabriels legendärem Album ´So´, internationale Anerkennung erlangte, lebte und arbeitete der Top-Drummer als Sessionmusiker in seiner Geburtsstadt Paris. Manus extrem eigenständiger Stil verbindet geniale, perkussive Präsenz, mit einem unwiderstehlichen Groove. Eigenschaften, die den sympathischen Franzosen nach seinem „Coming Out“, schnell zu einem der meistgebuchten Drummer der Szene werden ließen.
Biographie:
Manu war von jeher sehr kunstinteressiert, nahm Ballet-Unterricht und fing bereits im Alter von sieben Jahren an, Klavier spielen zu lernen. Mit 13 erlag er der Faszination des Schlagzeugspiels und ab seinem fünfzehnten Lebensjahr besuchte der Teenager eine Musikschule, an der er klassisches Schlagwerk und das Spiel gestimmter Perkussioninstrumente studierte. Manu war so talentiert, dass er bei einem Vorspiel einen der rar gesäten Studienplätze an einem klassischen Konservatorium ergatterte. Er nahm das Angebot aber nicht war, sondern entschied sich stattdessen dafür, sich fortan voll auf das Setspiel zu konzentrieren. In der Folgezeit verdiente sich der enthusiastische Jungmusiker mit dem Absolvieren zahlloser Jazz und Fusion Gigs erste Sporen als Drummer. Schon damals besaß Manu, resultierend aus seiner Ausbildung als Perkussionist, eine ganz besondere Art sein Set zu bearbeiten. So ergab es sich auch, dass er später, parallel zu seiner Arbeit als Session-Schlagzeuger, immer wieder als Spieler kubanischer und afrikanischer Percussioninstrumente angeheuert wurde. Eines Tages, während einer seiner zahllosen Pariser Recording-Sessions, hörte ihn der zufällig anwesende Tony Levin, seines Zeichens Bassist der Peter Gabriel Band. Von diesem Moment an sollte sich Manus Leben von Grund auf ändern.
Manu ist ein sehr kultivierter, sensibler Mensch. Weit weg von dem Image, das Schlagzeuger landläufig in der breiten Öffentlichkeit inne haben. Seiner Sensibilität und Originalität ist es auch zu verdanken, dass innovative und kreative Perkussion-Elemente, timbalesartige Rim-Shots, Slash-Becken, Trills und Cymbal-Bells Einzug in moderne Rock-Produktionen hielten. Manus Grooves sind reich an Dynamik und einer besonderen, extrem feinen Texture, können aber auch richtig straight zur Sache kommen. Das zeigt nicht zuletzt Peter Gabriels Monsterhit Sledgehammer, der sich weltweit wochenlang auf Rang eins der Pop-Charts festsetzte.
Und nicht nur Gabriel griff auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten des außergewöhnlichen Schlagzeugers zurück. Großartige Songwriter wie Sting, Joni Mitchell, Robbie Robertson und Joan Armatrading, hauchten ihren Kompositionen mit dem Einsatz des geschmackvollen Virtuosen aufregendes, neues Leben ein. Und so ist es auch kein Wunder, dass viele der Alben auf denen Mr. Katche´die Sticks schwang, zu wahren Klassikern des Pop wurden. Man nehme da nur Stings Mega-Seller The Soul Cages, oder Joan Armatradings Hearts and Flower. Und wenn man sich die Credit List Manus anschaut, dann kann man sich nur wundern wie es dem Guten gelingt, all seine Jobs stilistisch und zeitlich unter einen Hut zu bekommen. So taucht sein Name genauso selbstverständlich auf Alben der Simple Minds, Tears For Fears, Youssou N´Dour oder Tori Amos auf, wie auf Werken des Gitarrenvirtuosen Joe Satriani, den Dire Straits, Jazz-Saxofonist Jan Gabarek, Al DI Meola, oder den Gypsy Kings.
Yamaha Equipment:
Manu ist ein absoluter Fan der Beech Custom Serie. Sein Kit wurde, als eine Homage an den legendären Tony Williams, in Canary Yellow lackiert. Es besteht aus einer 24”x16” Bass Drum, 10”x9”, 12”x10” und 13”x11” Hängetom, plus einer 16”x16” Floortom. Manu ist stolzer Besitzer einer Yamaha Signature Snare Drum und spielte eine 14”x5.5” und/oder 14”x6.5” Variante.
Manu nutzt ausschließlich Yamaha Hardware und regte die Produktion des Manu Katché Signature Junior Kits an.