Keyboarder bei der Münchener Freiheit
Er hat sein musikalisches Handwerk "klassisch" gelernt: Alexander
Grünwald, geboren 1954 in Mindelheim, freundete sich früh mit dem
Klavier an, wechselt jedoch bald von Bach und Beethoven zu Pop und Jazz.
Zwischen Miles Davis und den Beatles findet er seinen Stil und
gründet in den 70er Jahren seine erste eigene Formation, die Elastic
Rock Band.
Nach der Mittleren Reife geht er von der Schule ab, um sich in
München als Profimusiker zu etablieren. Ein ehrgeiziges Unterfangen,
doch nach Absolvieren der "Joe Haider Jazzschool" ist Alex Grünwald
in der Münchener Szene bald ein gefragter Studio- und Sessionmusiker.
Er spielt unter anderem mit Jack Bruce in Eberhard Schöners "Rock- und
Klassik-Projekt" und in der Band des "Passport"-Bassisten Wolfgang Schmid.
1984 lernt er den Sänger Stefan Zauner kennen, der ihn für
seine neue Band haben will - und die Münchener Freiheit bekommt
einen exzellenten Keyboarder, mit der er bis heute on the road ist.
Neben Songs für die "Freiheit" komponiert Alex unter anderem für Maggie Reilly
und baut sich parallel zu seinen "Freiheit"-Aktivitäten sein eigenes Studio auf,
um auf diesem Wege neue Musiker zu produzieren und zu fördern. Dabei pflegt
er besonders den Kontakt zu DJs und Producer-Kollegen aus dem Dance/Club-Bereich,
da ihn aktuelle Strömungen stets interessierten.
2001 platziert er zusammen mit dem "Groove Coverage"-Produzenten Axel Konrad
den Titel "Tech-No-Sex" in den Charts.
"Der MOTIF begeistert mich vor allem durch seine druckvollen und in den
Produktionen durchsetzungsfähigen Sounds und seine variantenreichen Sequenzer- und
Arpeggiator-Möglichkeiten. Bei den "Münchener Freiheit"-Konzerten, die ich früher
mit zahlreichen Keyboards und Samplern bestritten habe, ist der MOTIF im Moment
mein einziges Bühneninstrument, auf das ich mich vor allem durch seine guten
Master-Keyboard-Funktionen 1000%ig verlassen kann."