Jedem Kind ein Instrument! (?)
Lange Zeit sah es für den (Hörer-)Nachwuchs in der Klassik ziemlich düster aus:
Im Jahr 2005 warnte ein Bericht der Bundesregierung, das Opernpublikum sei "vom Aussterben bedroht". Mittlerweile hat sich Entscheidendes geändert. Ein Ruck geht durch das Land. Vielerorts werden Musikalisierungsoffensiven geplant, Gelder fließen.
Christoph Becher von der Elbphilharmonie: "Wenn ein Orchestermusiker in die Schule geht, stellt sich die Frage: Wie gehe ich mit einer Gruppe um? Das ist ja unglaublich schwierig! Da fehlt es nicht an gutem Willen, sondern an Technik.“
Wird der Mangel an methodischer Kompetenz zum Stolperstein einer großartigen musikpädagogischen und gesellschaftspolitischen Vision? Die divergenten Auffassungen über die Möglichkeiten und Grenzen von Einzel- und Gruppenunterricht sollen - im Sinne kathartischer Auseinandersetzung - in der Form eines pädagogischen Streitgesprächs zur Sprache kommen. Welche Rolle spielen die Musikhochschulen?
Diskutieren Sie mit ausgewiesenen Experten im Forum Musikpädagogik auf der Musikmesse Frankfurt:
„Instrumentaler Gruppenunterricht – (un)geliebtes Kind?“
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