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_ BläserKlasse - Impulse für die musikalische Früherziehung
_ GitarrenKlasse - YAMAHA Musikschule stand Pate
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_ INVENTIO 2007
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_ Warum die Pädagogik oft die zweite Geige spielt
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_ Projekt "Kinder optimal fördern" der YAMAHA Musikschule durch McKinsey bestätigt.
_ Wachsen durch Wandel - Kongreß der YAMAHA Musikschulvertragspartner
_ „Keys for Music“
_ And the winner is… Glückliche Gesichter bei der Preisverleihung des INVENTIO 2005 am 21. Oktober 2005 in Berlin.
_ Das klingt ja alles ganz neu!
_ In Windeln Musik entdecken
_ YAMAHA macht Lehrer fit für den Musikunterricht
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BläserKlasse - Impulse für die musikalische Früherziehung


Die "Bläserklasse" ist das Synonym für ein ebenso erfolgreiches wie tradtionsgebundenes Klassenmusizierkonzept. Dabei gelingt die Kombination von musikpädagogischen Zielen mit wertvollen sozialen Lerneffekten in kongenialer Weise. Die ganze Klasse bildet von Anfang an ein symphonisches Blasorchester, in dem die Schüler/innen ein von ihnen gewähltes Blasinstrument in der Klassengemeinschaft erlernen.

Die Yamaha Music Education präsentierte am Publikumstag der Frankfurter Musikmesse Ende März ein öffentliches Konzert der BläserKlasse St. Landolin, Ettenheim.

GitarrenKlasse - YAMAHA Musikschule stand Pate


Das Symbolinstrument ganzer Schülergenerationen kommt zu neuen Chancen und Ehren im Klassenmusizierunterricht. Die Gitarren-Gruppenunterrichtsmethodik der YAMAHA Musikschule stand Pate bei der Gründung eines interessanten Pilotprojektes an einer Gesamtschule in Ingelheim bei Mainz.

Ein Workshop während der Frankfurter Musikmesse bot Einblicke in die methodische Arbeit dieser Schulklasse mit dem Unterrichtsmaterial "Spaß mit sechs Saiten", wobei die Konzertgitarre als zeitloses und schulpraktisches Instrument eine weitere (Klang-) Farbe neben Bläsern, Keyboards und Blockflöten offeriert.

Musik bewegt - Musikmesse Frankfurt a. M. vom 28. bis 31. März 2007


  • Schulleiterinnen und Schulleiter
  • Musiklehrerinnen und Musiklehrer allgemein bildender Schulen
  • Musiklehrerinnen und Musiklehrer an Musikschulen
  • Erzieherinnen und Erzieher

Sie alle sind herzlich eingeladen, sich über aktuelle musikpädagogische Konzepte zu informieren.

Verbinden Sie den Besuch der weltweit bedeutendsten Messe für Musikinstrumente, Noten und Bücher aller Art zum Thema Musik mit Ihrer fachlichen Fortbildung. Lassen Sie sich unter dem Motto des Deutschen Musikrates „Musik bewegt“ anregen, andere zu bewegen.

INVENTIO 2007


Bereits im vierten Jahr wird der INVENTIO für Innovationen in der musikalischen Bildung vergeben. Der Preis wird vom Deutschen Musikrat und der Stiftung "100 Jahre YAMAHA" e.V. ausgeschrieben. Mit dem INVENTIO werden Projekte ausgezeichnet, die für die musikalische Bildung von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen zukunftsweisend sind und damit aktiv Anreize setzen für immer neue Projekte. Um musikalische Bildung in Deutschland auf hohem Niveau und großer Breitenwirksamkeit zu implementieren, sind innovative musikpädagogische Maßnahmen unabdingbar. Der Deutsche Musikrat und die Stiftung "100 Jahre YAMAHA" e.V. bereiten dazu den Weg - unter anderem durch den INVENTIO 2007. Der Preis wird an mehrere Projekte vergeben, wobei drei herausragende Projekte neben einer Anerkennung jeweils 3.000 Euro Preisgeld erhalten.

 

Warum die Pädagogik oft die zweite Geige spielt


Zur Studie „Musikpädagogik in der Ausbildung an deutschen Musikhochschulen – Weg oder Irrweg?"

Das Institut für musikpädagogische Forschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover stellte sich die Aufgabe, gültige Informationen über die Frage nach der Studienmotivation von Studierenden der Musikerziehung zu erhalten. Die von der Stiftung „100 Jahre Yamaha e.V." unterstützte Studie sollte dabei Material für eine „eventuelle Neuvermessung" der Studiengänge Musikerziehung liefern. Die Ergebnisse sind ernüchternd: So wertig die künstlerische Ausbildung an Musikhochschulen im internationalen Vergleich auch ausfällt, die pädagogischen Fächer gelten unter den Studenten nach wie vor als zweitrangig. nmz-Herausgeber Theo Geißler sprach mit den Initiatoren der Studie, Hans Bäßler (Musikhochschule Hannover) und Asmus Hintz (Yamaha).

Theo Geißler: Weshalb engagiert sich ein privater Konzern, Yamaha, inhaltlich und finanziell bei einer bildungspolitischen Studie? Das wäre doch eine genuine Aufgabe der Hochschulen selbst und der sie tragenden öffentlichen Institutionen?

Asmus Hintz: Mich hat zunehmend irritiert, dass Studierende an Musikhochschulen ein sehr geringes Interesse an der Ausgestaltung ihrer beruflichen Perspektiven zeigten. Von den Professoren wurde das Interesse an einer entsprechenden Informationsveranstaltung für ihre Studierenden hoch eingeschätzt, aber die angeblich stark interessierten „Betroffenen" nahmen die Möglichkeit, sich über ihre Berufsaussichten zu informieren, nur in sehr geringem Umfang wahr. Diese Diskrepanz und die Tatsache, dass es nach wie vor schwierig ist, für musikpädagogische Tätigkeiten motivierte und qualifizierte Pädagogen zu finden, bewog mich dazu, die Einstellung und Grundmotivation derjenigen, die sich für einen Studiengang mit musikpädagogischem Schwerpunkt entschieden hatten, untersuchen zu lassen.

Geißler: Es erhärtet den alten Vorwurf, dass die Musikhochschulen immer noch stark Instrumentalisten-lastig ausbilden, dass Pädagogik allenfalls die zweite Geige spielt …

Hans Bäßler: Man muss differenzieren: Die Studienanfänger können sich das pädagogische Ziel kaum vorstellen, obwohl sie eingeschrieben sind in einen instrumental- oder gesangspädagogischen Studiengang. Sie belassen ihren Ausbildungsweg in einer offenen, diffusen Haltung. Je älter sie jedoch werden, desto präziser wird ihre Vorstellung, insbesondere die der 24- bis 26-Jährigen. Unsere Studie 2006 ist zu einem Zeitpunkt durchgeführt worden, als immer klarer wurde, dass die Möglichkeiten für Hochschulabgänger, eine solistische Laufbahn einzuschlagen oder eine Orchesterstelle zu bekommen, stark abgenommen haben.

Ferner muss man im Hinblick auf die Studie noch folgende Einschränkung hinsichtlich der Motivation machen: Der häufig geäußerte Vorwurf, die ausländischen Studierenden hätten eigentlich kein Interesse an einem pädagogischen Studiengang, hat sich nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil: Diejenigen, die als „Ausländer" zu uns gekommen sind, haben von vornherein gewusst, dass dies für sie ein Aufbaustudiengang ist, der sich auch in der Pädagogik erfüllen muss. Außerdem gibt es eine leichte, aber durchaus messbare Tendenz im Hinblick auf den Unterschied zwischen Männern und Frauen. Männer sehen sich selbst, besonders bis ins Alter von 24 Jahren, noch stärker in der künstlerischen Praxis als die Frauen, die ein höheres pädagogisches Bewusstsein haben.

Geißler: Trotzdem – es bleibt der Verdacht, dass pädagogischer Eros sich eher in einer Art Versicherungsstudium erschöpft…

Bäßler: Das ist korrekt. Es ist noch keine ausreichende pädagogische Bewusstheit da und hier gibt es eine ganze Reihe von Aufgaben für die Hochschulen, um diesem Problem näher zu kommen. Erst, wenn die Frage: „Wo bleibe ich nach dem Studium?" näher rückt, werden die Themen des Berufsfeldes deutlicher ins Auge gefasst. Wir können das an drei ganz entscheidenden Aspekten festmachen, die zu einer modernen Pädagogik gehören. Erstens gibt es eine ganz geringe Bereitschaft, in den frühkindlichen Bereich zu gehen. Zweitens gibt es höchst eingeschränktes Interesse, später mit Senioren musikalisch zusammenzuarbeiten. Drittens ist man nur ungern bereit, Instrumentalunterricht in Gruppen zu erteilen, insbesondere auch in einer dringend erforderlichen Kooperation zwischen Schulmusikern und Instrumentalunterricht.

Hintz: Erstaunlich ist die mangelnde Zielorientierung der Studierenden auf ihre Berufstätigkeit, bedenklich die Ablehnung der in Zukunft attraktivsten beruflichen Arbeitsfelder, der frühkindlichen Musikalisierung (Kleinstkinderunterricht) und der Musikvermittlung an Menschen im dritten Lebensabschnitt. Mit diesen Zielgruppen zu arbeiten, können sich nur sehr wenige der Befragten überhaupt vorstellen. Das ist wirklich ein Desaster, denn die se beiden Bereiche sind schon heute zu den bedeutsamsten musikpädagogischen Betätigungsfeldern in unserer Gesellschaft zu zählen. Yamaha Music Education als Anbieter von Arbeitsplätzen und Arbeitsmöglichkeiten im musikpädagogischen Bereich kann nicht genügend qualifizierte Fachkräfte finden, die Interesse zeigen, in diesen Sektoren arbeiten zu wollen und die geforderte Qualifikation mitbringen. Mit großem Aufwand müssen wir jährlich circa 1.200 Fachkräfte allein in Deutschland nachqualifizieren, damit sie den Anforderungen an frühkindliche Musikalisierung, instrumentalen Gruppenunterricht und Musikvermittlung mit älteren Menschen entsprechen. Ich fordere die bundesdeutschen Musikhochschulen auf: Bildet musikpädagogische Fachkräfte aus, die motiviert und kompetent für das Arbeiten in den zuvor genannten Bereichen sind, denn dort liegt die gesellschaftliche Notwendigkeit und, ebenso wichtig, die dauerhafte Nachfrage, die aussichtsreiche berufliche und existenzsichernde Perspektiven bieten wird.

Geißler: Das sind Aufträge, die schon seit vielen Jahren – offensichtlich vergeblich – an die Musikhochschulen herangetragen werden…

Bäßler: Es gibt ganz wenige Ausnahmen, die man beobachten kann, zum Beispiel Frankfurt, wo dieses Bewusstsein durch Thomas Rietschels Arbeit sichtlich geschärft wird. Aber: Im Normalfall spielen diese Fragen im Rahmen der Hochschulausbildung keine oder eine eingeschränkte Rolle. Wir haben an den vier Hochschulen nachgefragt, wie es mit dem Interesse für Praktika im musikpädagogischen Bereich an Schulen steht: Es gibt kaum ein Interesse! Das kann überhaupt nur dadurch umgekehrt werden, dass die Hochschulen endlich selbst aktiv werden und nicht erst die Studierenden nach derartigen Angeboten fragen müssen. Insofern muss man vor dem Hintergrund der Studie sagen: Die Hochschulausbildung ist als Grundkonzept immer zu wenig auf das spätere Arbeitsfeld ausgerichtet – das zumindest gilt für den befragten Kreis der Studierenden und ihrer Hochschulen!

Geißler: Wird die Situation nicht noch dadurch verschärft, dass durch „Reformen" im Rahmen des Bologna-Prozesses die Studienzeiten dramatisch verkürzt werden, so dass eine ausgependelte Ausbildung von instrumentaler und pädagogischer Qualifikation weiter beschnitten und begrenzt wird?

Bäßler: Es gibt tatsächlich Hochschulen, die die künstlerische und pädagogische Ausbildung zusammenlegen mit der früher so genannten KA-Ausbildung, die im wesentlichen für Orchestermusiker und für spätere Solisten gedacht ist. Andere reduzieren das Ganze auf vier Studienjahre. Es gibt aber auch Hochschulen, die hier viel sensibler herangehen und verschiedene Zugangsweisen anbieten werden, die entweder über einen zunächst künstlerischen oder einen musikpädagogischen Bachelor erreicht werden – wobei bereits im künstlerischen Bachelor pädagogische Anteile einbezogen wurden. Die Hochschule Lübeck zum Beispiel beabsichtigt, diesen doppelten Weg zu gehen und dann zusätzlich einen spezifischen Master anzubieten, der sich gezielt auf den pädagogischen Bereich bezieht. Aber das ist ein ganz schwieriges Geschäft. Ich fürchte in der Tat auch, dass eine Schmalspurausbildung stattfinden könnte, wenn man dem nicht mit intelligenten Lösungen massiv gegensteuert.

„Optimierte" Studiengänge?

Geißler: Wie beurteilen Sie das, Asmus Hintz, als einer, der eher den wirtschaftlichen Blick auf das Ganze hat. Es wird versucht, Studiengänge zu „optimieren" – sprich: zu komprimieren, sie dadurch auch preisgünstiger zu machen. Dabei geht möglicherweise die Tiefe der Qualifikation verloren…

Hintz: Das Ganze vorrangig unter dem finanziellen Aspekt zu betrachten, hieße,

den Blickwinkel zu sehr einzuschränken. Ob Master-, Bachelor- oder Diplomstudiengang: Entscheidend ist, welche berufliche Motivation und fachlichen Kompetenzen die Absolventen aus dem Studium gewinnen. Auch die bisherigen Studiengangs- und Vermittlungsformen haben den Absolventen nicht in ausreichendem Maße das notwendige Rüstzeug für erfolgreiches Arbeiten in der Praxis vermittelt. Es gibt bei ME-Studierenden enorme Defizite im Bereich der methodischen Kompetenz. Von instrumentalem Gruppenunterricht zum Beispiel haben sie in der Regel leider immer noch zu wenig Kenntnis. Auch die Bereitschaft, sich mit diesem wichtigen Thema befassen zu wollen, hat das Studium nicht angeregt oder gesteigert. Schulmusiker lernen während ihrer Ausbildung noch viel zu selten die Methoden des Klassenmusizierens kennen. Im Bereich der Ausbildung methodischer Kompetenzen muss angesetzt werden. Wir brauchen Fachkräfte, die aufgrund langjähriger Übung und bereits während des Studiums erworbener praktischer Erfahrungen einsatzfähig sind und nicht erst am Schüler das experimentell erproben, was sie eigentlich als Kompetenz mitbringen sollten. Das ist nicht eine Frage des Geldes, sondern vielmehr der Neuorientierung der Ausbildungsziele. Haben wir das Richtige und Notwendige definiert, müssen wir dies auch konsequent durchführen. Stimmen die Ziele und Ergebnisse, ist auch das Geld dafür zu beschaffen. Die Behauptung, mangelnde Finanzmittel seien vorrangig für die derzeitigen Schwierigkeiten verantwortlich, ist ein allzu bequemer Vorwand, sich nicht bewegen zu müssen.

Geißler: Wie, bitte, aus dieser Not eine Tugend machen?

Hintz: Mehr ausgewiesene Praktiker müssen in den Hochschulen lehren; der Schwerpunkt muss auf der Einübung methodischer Kompetenzen liegen, also mehr auf dem Training von Fähigkeiten, als darüber zu reden, was möglicherweise sein könnte – Ermutigung zum Handeln! Dies bedarf einer umfänglichen Erneuerung des Apparates an Haupt und Gliedern und wird nicht kurzfristig gelingen. Ein Generations- und Mentalitätswechsel im Bereich der Führenden und Lehrenden ist unerlässlich. Sie müssen das Neue und Notwendige, legitimiert auf der Grundlage eigener Kompetenz, vermitteln und fördern können. Solange dies nicht geschieht, müssen andere Bildungsträger die Defizite ausgleichen. Aber auf Dauer ist es nicht hinnehmbar, dass die Absolventen erst durch das dem Studium nachgeschaltete Feintuning „verwendungsfähig" werden.

Geißler: Eine gesellschaftspolitische Aufgabe, Hans Bäßler…

Bäßler: Der Musikpädagoge muss ebenso über sehr hohe Qualifikationen im Bereich der Vermittlung von Musik verfügen wie derjenige, der in einem Orchester Höchstleistung bringt. Bisher hatten wir das Prinzip: Wer auf seinem Instrument fantastisch ist, der kann automatisch etwas weitergeben. Dieser Irrglaube muss aufhören.

Geißler: Ein langer Weg.

Bäßler: Richtig, aber einer, bei dem ich nicht ganz mutlos bin, denn es ist ja nur eine überschaubare Gruppe von Menschen, die davon überzeugt werden muss, soweit sie es nicht längst schon ist: Die Rektorinnen und Rektoren der deutschen Musikhochschulen. Davon haben wir 23 in Deutschland. Und dann kommen noch einige Konservatorien hinzu. Ich bin der festen Überzeugung: Wir könnten es jetzt noch hinbekommen, in die Speichen des laufenden Rades Bachelor/Master einzugreifen, indem wir vom späteren Berufsfeld der Musikpädagogik her denken und die entsprechenden Studienpläne entwerfen. Dazu gibt es nach meinen Beobachtungen einige Bereitschaft in den Hochschulen. Diese Bereitschaft müsste erhöht werden, indem Gespräche mit der Konferenz der Rektoren geführt werden, und ich hoffe, dass die Rektoren innerhalb ihrer Häuser das umsetzen können, was sie an Einsicht signalisieren.

Geißler: Ist das Ganze nicht nach wie vor ein Imageproblem und damit eben ein gesellschaftliches? Der Solist genießt möglicherweise ein höheres Ansehen als der möglicherweise derzeit viel wichtigere Pädagoge…

Bäßler: Das hängt damit zusammen, dass wir eine Bewusstseinspyramide haben: Wer es als Solist, so die selten ausgesprochene, aber immer wieder gelebte Denkweise, nicht geschafft hat, kann doch wenigstens im Orchester spielen. Wer keine Perspektive im Orchester hat, der kann doch wenigstens Instrumentalunterricht erteilen. Wer aber keinen Instrumentalunterricht erteilen kann, dem bleibt wenigstens die Schule. Solch eine Hierarchie haben wir. Vergessen wird: Hochschulen haben aber die Aufgabe der Spitzenförderung einerseits und der Breitenförderung andererseits. Und die Breitenförderung verlangt eine ganz andere Kompetenz als die eines Instrumentalsolisten. Und diese doppelte Aufgabe der Hochschulen einer Ausbildung für die Breitenarbeit und für die Spitzenarbeit wird nicht überall wirklich umgesetzt.

Hintz: Damit wir uns weiterhin an vielen schönen Konzerten erfreuen können, müssen wir den Pädagogen und Musikern das „Dienen" populär machen. Jemandem zu dienen, ist derzeit nicht wirklich akzeptiert. Dennoch: „Dienen" ist die edelste aller Tätigkeiten. Ich spreche gern, auch wenn viele das nur widerwillig zur Kenntnis nehmen wollen, von musikpädagogischer Dienstleistung. Derjenige, der einen Dienst erbringen kann im Bereich Musikpädagogik, muss hochqualifiziert sein, muss in der Lage sein, die Wünsche und Ziele seiner Schüler, Klienten oder Kunden, wie auch immer man sie nennen mag, zu erkennen und seine Kompetenz einzubringen, die Verwirklichung der Ziele mit angemessenem Einsatz der notwendigen Ressourcen zu ermöglichen. Dienen heißt in diesem Zusammenhang auch, den „Auftraggeber" wichtiger zu nehmen als sich selbst.

Geißler: Um noch ein Ergebnis dieser Studie in Erinnerung zu rufen: Zu dieser Form hochqualifizierten Dienens scheinen Frauen eher bereit zu sein als Männer …

Bäßler: Ich glaube, dass Frauen sehr viel realistischer sind und dass dieses Selbstverwirklichen im Umsetzen von Realistischem stattfindet, also kurz gesagt: Frauen erkennen wesentlich stärker eine pädagogische Perspektive für sich, wenn sie diese Studienrichtung eingeschlagen haben. Männern muss man „ins Gebetbuch schreiben", dass sich Karriere nicht auf der Basis einer Instrumental-Höchstleistung definiert, sondern in der Frage, ob ich eigentlich im Stande bin, meinem späteren Arbeitsgebiet gerecht zu werden. Diese Differenz zwischen männlichen und weiblichen Studierenden muss überwunden werden, indem „Mann" hier von den Frauen lernt.

Vom Gewinn aus der Studie

Geißler: Was wird getan, um die Erkenntnisse dieser Studie zügig in die Praxis umzusetzen?

Hintz: Wir schaffen Öffentlichkeit für diese Problematiken und erzeugen Handlungsdruck, unter anderem zum Beispiel dank dieses Gesprächs…

Bäßler: Es kommt in der Umsetzung der Einsichten, die man aus dieser Studie gewinnen kann, ganz wesentlich darauf an, in den Hochschulen Wege für eine sehr viel größere Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Studiengängen zu entwickeln. Diese Frage ergibt sich automatisch aus der Struktur von Bachelor und Master, denn bestimmte Module wiederholen sich und müssten damit gegenseitig anerkannt werden. Durchlässigkeit heißt, dass man pädagogische Studiengänge nicht von Anfang an festlegt auf eine bestimmte Klientel, zum Beispiel auf die Schulmusik. Sondern dass man sagt: „Was du später machen wirst, entscheidest du nach dem Bachelor. Du bekommst eine breite grundlegende und an der Praxis orientierte Ausbildung, die in den Bereich des Musikvermittelns geht, die sich dann im Masterstudiengang präzisiert." Und diese Umsetzungsprozesse müssen wir an allen Hochschulen implementieren. Ferner brauchen wir den Druck der musikpädagogischen Verbände, die sich ganz dringend dafür einsetzen müssen, dass möglichst viele gut ausgebildete Musikvermittler in die Praxis gehen.

Geißler: Nun hat sich die Konferenz der Musikhochschulrektoren in den letzten Jahrzehnten als besonders innovationsresistente und entscheidungsschwache Institution erwiesen …

Bäßler: Ich glaube, dass sich diese Veränderungen durch den Generationswechsel, der in den letzten fünf Jahren stattgefunden hat, in den Hochschulen durchsetzen können. Die Frage also lautet: Inwieweit spürt der einzelne Hochschullehrer, der einzelne Rektor in seinem ganz konkreten Ausbildungsfeld, dass es so, wie es im Moment ist, nicht mehr weitergehen kann. In dem Moment, wo er erlebt, dass seine eigenen Kinder ohne Musikunterricht groß werden, dass eine Unzahl von Schülerinnen und Schülern vor den Toren der Musikschulen stehen, denen ein bezahlbarer Unterricht verweigert wird, in dem Moment, wo dies für ihn sicht- und fühlbar wird, wird sich dieser Wandel vollziehen. Also, die ersten Gespräche, die wir als Präsidium des Deutschen Musikrats mit dem jetzigen Sprecher der Rektoren, Prof. Martin Pfeffer, hatten, hat für mich durchaus Hoffnung signalisiert.

Hintz: Das beunruhigt mich, wenn das tatsächlich die einzige Perspektive wäre, dass erst dann wenn der Rektor einer Hochschule sich persönlich betroffen fühlt, er die Notwendigkeit sieht auch etwas zu verändern. Im Klartext: jedes Jahr verlassen Tausende junger Menschen als Absolventen unsere Musikhochschulen. Was machen sie hinterher mit diesem Spezialwissen? Gehen sie von der Hochschule direkt in die Arbeitslosigkeit oder machen sie etwas ganz anderes? Das sind ja enorme Verluste an Motivation, an Geld, an Wissen: ein Verlust für die Gesellschaft. Wir haben ganz klar definierte Bedarfe im Markt der Musikpädagogik, und dafür muss ausgebildet werden. Das ist eine Aufgabe, die Hochschulen, die mit Steuermitteln finanziert werden, zu leisten haben.

Geißler: Wäre es sinnvoll, außerhalb der offensichtlich schwerfälligen Institution Musikhochschule in den Bereichen mit den schlimmsten Defiziten, sprich elementare Musikpädagogik und auch Seniorenarbeit mit Musik, privates Coaching zu installieren?

Hintz: In meiner mehr als dreißigjährigen Verantwortung für Yamaha Music Education habe ich vorrangig genau das gemacht: Tausende von Absolventen musikpädagogischer Studiengänge fortgebildet, weil die schwerfälligen Institutionen sich nicht innovativ bewegt haben. Das Thema instrumentaler Gruppenunterricht bearbeite ich als einer der Vorreiter seit mehr als drei Jahrzehnten. Obwohl es zunehmend wichtiger wird, bewegt sich an den Hochschulen diesbezüglich zu wenig. Solange diese nicht als Innovatoren proaktiv die Bedürfnisse erkennend agieren, sondern sich als „Konservatoren" verstehen, ist das Engagement privater Initiativen unerlässlich. Warum kommen von den Hochschulen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, so wenige oder keine Impulse für den enorm wichtigen Bildungsbaustein frühkindliche Musikalisierung, keine Impulse für den instrumentalen Gruppenunterricht und für die musikalische Breitenbildung, keine Impulse für Musikvermittlung an Menschen im dritten Lebensabschnitt? Hier haben Verbände und private Träger, unter diesen vor allem Yamaha Music Education, traditionell die Vorreiterrolle eingenommen. Ich erwarte von den Hochschulen, dass diese sich auch zu Zentren der musikpädagogischen Forschung und Innovation entwickeln und ihre künftige Exzellenz im Bereich der Musikvermittlung Weltgeltung erlangen möge. Unter anderem deshalb habe ich mit der Stiftung „100 Jahre Yamaha" zusammen mit dem Deutschen Musikrat dafür gesorgt, dass der Preis „Inventio" für die Entwicklung musikpädagogischer Innovationen geschaffen wird. Der „Inventio" hat – jetzt im vierten Jahr seines Bestehens – beachtliche Projekte wie „Jedem Kind ein Instrument" in einem frühen Stadium ausgezeichnet und damit auch Wege zu dessen Verbreitung bereitet. Künftig erwarte ich, dass im Bereich der musikpädagogischen Dienstleistung uns hochqualifizierte und einsatzfähige Praktiker von den Hochschulen „geliefert" werden, wie das auch im Gesundheitswesen oder in der Industrie als selbstverständlich angesehen wird.

Geißler: Hoffnung, dass dies funktioniert, Hans Bäßler?

Bäßler: Es ist eine riesige Überzeugungsarbeit, die man leisten muss. Und die man aus meiner Sicht in diesem konkreten Fall nicht über die politische Schiene wird umsetzen können, weil die Hochschulen sich auf ihre Autonomie berufen werden, wenn sie unter Druck gesetzt werden sollen. Es bleibt also nur die ständige Sensibilisierung kraft sinnvoller Argumente als „Brechstange". Wenn es jetzt um kurzfristige Lösungen geht, dann müssen wir nachdenken, ob nicht beispielsweise über Bundesakademien, Landesakademien et cetera Zusatzangebote im Rahmen der Fortbildung generiert werden. Auch das erzeugt Druck …

Die Hochschulausbildung leidet ganz wesentlich darunter, dass man das Lifelong-learning-Prinzip nur ganz begrenzt implantiert und den Studierenden immer noch vermittelt: „Wenn du dein Examen machst, dann kannst du bis zu deinem 65. Lebensjahr beruhigt unterrichten." Das ist natürlich gerade nicht der Fall. In dem Moment, wo ich aus der Hochschule rauskomme, beginnt erst meine eigentliche Ausbildung, die in der Konfrontation mit der konkreten Praxis wächst und damit eine ganz andere Qualität und Bedeutung für den Einzelnen bekommt. Dieses Bewusstsein aber sollte schon zu Beginn des Studiums vermittelt werden. Dann entstünde mehr Offenheit für neue Inhalte und neue Lernstrategien!

 

Stiftung „100 Jahre YAMAHA“ e.V. - Förderpreis INVENTIO 2006!


INVENTIO 2006 zeichnet besonderes Engagement für die musikalische Breitenbildung in Deutschland aus.

Die Preisträger des vom Deutschen Musikrat und der Stiftung „100 Jahre YAMAHA“ e.V. ausgeschriebenen musikpädagogischen Förderpreises INVENTIO 2006 wurden am 27. September 2006 im Rahmen der 26. Bundesschulmusikwoche prämiert.

Die hochkarätige Fachjury vergab fünf INVENTIO-Preise. Darunter war der zum ersten Mal vergebene Politikpreis, der an Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Frauen und Jugend in Rheinland-Pfalz, ging, die den Preis persönlich entgegennahm. Auch das bundesweite Projekt des Deutschen Chorverbandes „FELIX – Kleine Kinder singen gern“ gewann einen INVENTIO 2006. Der Preis wurde dem Präsidenten des deutschen Chorverbandes Dr. Henning Scherf persönlich auf der Bühne übergeben.

Mit dem INVENTIO 2006 werden bereits zum dritten Mal herausragende musikpädagogische Innovationen ausgezeichnet. Ziel des Förderpreises ist, auf die Bedeutung musikalischer Breitenbildung für die Entwicklung sozialer und kognitiver Kompetenzen aufmerksam zu machen. Der INVENTIO soll musikpädagogische Innovationen in ihrem Wirken unterstützen und aktiv Anreize geben, damit immer neue Projekte erfolgreich entstehen. Die Signalwirkung dieser Auszeichnung steht dabei im Vordergrund.

Als weitere Projekte wurden ausgezeichnet: „Musik in Hainholz“, Hannover, „Berufsbegleitende Qualifizierung zum Musikgeragogen“, Fachhochschule Münster und die „1. Bayerische Musik-Hauptschule“, Ruhstorf a. d. Rott / Bayern. 

„Jedes Projekt ist auf seine Art und Weise einzigartig, und die Vielfalt der eingereichten Bewerbungen ist ungeahnt kreativ und tiefgehend. Darüber freuen wir uns und hoffen, dass die prämierten Projekte Vorbildfunktion für viele weitere Initiativen haben werden“, so Juryvorsitzender und Vizepräsident des Deutschen Musikrates Prof. Dr. Hans Bäßler.

Musikalisch untermalt wurde die Preisverleihung vom Manuel Stübinger Quartett, einer Formation des Bundesjugendjazzorchesters BuJazzO.

Mitglieder der Jury waren:
· Prof. Dr. Hans Bäßler, Vizepräsident des Deutschen Musikrates und Juryvorsitzender
· Prof. Asmus J. Hintz, Vorstandsmitglied Stiftung „100 Jahre 
  YAMAHA“ e.V.
· Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates
· Prof. Ernst Folz, Vorsitzender der Konferenz der Landesmusikräte
· Prof. Dr. Andreas Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie,  Vorstandsmitglied des Arbeitskreises musikpädagogische Forschung

Projekt "Kinder optimal fördern" der YAMAHA Musikschule durch McKinsey bestätigt.


„McKinsey bildet.“ bestätigt: Das Projekt „Kinder optimal fördern“ der YAMAHA Musikschule ist vorbildhaft.

Seit einigen Jahren beschäftigt sich die Initiative „McKinsey bildet.“ der Unternehmensberatung McKinsey&Company, Inc. mit dem Thema „Bildung“ und dessen Bedeutung für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Deutschland. Im Jahr 2005 fokussierte sich die Initiative auf das Thema der frühkindlichen Bildung. Insgesamt vier Bildungswerkstätten wurden durchgeführt, gekrönt von dem Bildungskongress im September 2005 in Berlin. Hier wurde an zwei Tagen ein Gesamtreformkonzept für das Thema „Frühkindliche Bildung“ entwickelt. Prof. Asmus J. Hintz, Direktor der YAMAHA Academy Of Music und General Manager YAMAHA Music Central Europe, gehörte zu den geladenen Gästen: „Es war höchst spannend, mit bundesweiten Experten auf dem Gebiet der frühkindlichen Bildung zu diskutieren und sich auszutauschen. Es zeigte mir auch einmal mehr, dass wir mit unserem Konzept der frühkindlichen Musikalisierung auf dem richtigen Wege sind.“

Positives Experten-Feedback
Das bestätigte auch eine Expertenkommission von „McKinsey bildet.“: „Das Projekt „Kinder optimal fördern“ der YAMAHA Musikschule stellt sich in vielen Aspekten als vorbildhaft dar“, heißt es in dem Experten-Feedback. Besonders hervorgehoben wird das Ansetzen bei den Jüngsten (die Robbiekurse sind für Babys ab 4 Monaten geeignet) und die folgende langfristige Begleitung der Kinder (über „Krabbelkinder mit Musik“, „Wunderland Musik“ und „Hörbie und Tönchen“ bis hin zum Instrumentalunterricht wird alles in einem Hause angeboten). Als Anregung geben die Berater von McKinsey der YAMAHA Musikschule mit auf den Weg, die bereits bestehenden Kooperationen mit Kindertagesstätten und Kindergärten zu stärken und auszubauen – dies sei ein Weg die musikalische Breitenbildung in allen sozialen Schichten zu etablieren und Musik zu einer „Weltsprache“ zu machen. Dieser Anregung bedurfte es jedoch nicht, denn allein in Hamburg wurden die Kooperationen mit Kindergärten im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt: In rund 20 Kindergärten werden insgesamt ca. 400 Schüler musikalisch von YAMAHA Musikschul-Lehrkräften betreut.    

Wachsen durch Wandel - Kongreß der YAMAHA Musikschulvertragspartner


Auch in diesem Jahr lud die Music Education von YAMAHA Music Central Europe am 14. und 15. Januar 2006 seine YAMAHA Musikschulvertragspartner zu einem Kongreß ein. Thematisch drehte sich alles um das Motto „Wachsen durch Wandel“.

An den zwei intensiven Kongreßtagen beschäftigten sich die 80 Teilnehmer vornehmlich damit, wie man den an den YAMAHA Musikschulen erreichten hohen Standard hält und weiteren Wachstum durch kontinuierlichen Wandel und ständige Verbesserungen erlangt. Um dies für alle YAMAHA Musikschulen individuell und effektiv zu gestalten, startet im Jahr 2006 das Pilotprojekt „Total Quality Management in der YAMAHA Musikschule“. Auf dem Kongreß wurden Grundlagen, Werkzeuge und Prozesse aufgezeigt. Das Konzept stieß auf großes Interesse, so dass sich am Ende des Kongresses bereits viele Schulen dazu entschlossen, an dem Pilotprogramm mitzuwirken. Weitere Themen waren Kooperationsmöglichkeiten zwischen YAMAHA Musikschulen und Kindergärten, aber auch allgemein bildenden Schulen – Projekte, die bereits seit einiger Zeit sehr erfolgreich unter anderem in der YAMAHA Academy Of Music in Hamburg realisiert werden. Schüler gewinnen und neue Märkte erschließen ist die eine Sache, die Schüler halten und die Zufriedenheit stärken, eine andere – daher konzentrierte sich ein Workshop auf Instrumente zur Optimierung der Kündigungsraten.

Alles in allem war der Kongreß nicht nur inhaltlich, sondern auch kommunikativ und musikalisch sehr erfolgreich. Die Kompetenzen wurden nicht nur auf der Strategie-Ebene, sondern auch auf der Blues- und Jazz-Ebene ausgetauscht – schließlich geht es in der YAMAHA Musikschule neben optimalem Management eben immer noch um die Musik und den einzelnen Menschen.

„Keys for Music“ Wer hat Angst vor schwarzen Tasten?


Die Schülerinnen und Schüler bei "Keys for Music" ganz bestimmt nicht. Denn die lernen schon in den ersten Wochen, Stücke nicht nur in einer Tonart zu spielen, sondern auf allen Tasten und in allen Tonlagen. Während konventioneller Unterricht noch lange an Noten und einfachen Tastenkombinationen festhält, haben die Schüler in den YAMAHA Musikschulen die Möglichkeit, sehr schnelle Erfolgserlebnisse zu haben. "Keys for Music ist auch super für blutige Anfänger - hier wird Jazz, Boogie-Woogie, genauso wie klassische Musik unterrichtet", erzählt Jean Panajotoff, der seit zwei Jahren an der Hamburger YAMAHA Academy of Music "Keys for Music" unterrichtet. Ungefähr 60 Kinder unterrichtet er momentan, meist in Gruppen bis max. 6 Teilnehmern. Wichtig ist Jean Panajotoff, dass die Kinder schon nach 3-4 Unterrichtswochen damit beginnen mit den anderen Klavierschülern im Ensemble zu spielen. Die nötige Theorie wird dabei spielend mit gelernt, denn jede Woche beschäftigt sich der Unterricht mit einem neuen Thema. „Keys for Music“ wird in den YAMAHA Musikschulen angeboten und ist geeignet für Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.

And the winner is… Glückliche Gesichter bei der Preisverleihung des INVENTIO 2005 am 21. Oktober 2005 in Berlin.


Die Preisträger des vom Deutschen Musikrat und der Stiftung „100 Jahre Yamaha“ e.V. ausgeschriebenen musikpädagogischen Förderpreises INVENTIO 2005 stehen fest. Es wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt € 8.500,- vergeben.

Die hochkarätige Fachjury zeichnete 13 Projekte in 4 Kategorien aus. In einer feierlichen Verleihung im Musikinstrumente Museum in Berlin übergaben die Juroren, die gleichzeitig auch Laudatoren waren, die Auszeichnungen an die auserwählten Projekte.

Für weitere Informationen und Fotos von der Verleihung klicken Sie bitte hier.

Das klingt ja alles ganz neu!


Mit dem Programm Robbie und in der KinderAkademie wird musikalische Früherziehung spielerisch gelehrt

Von SONJA PETERSEN

Nicht das frühe Rechnen bringts, auch nicht der Umgang mit dem Computer. Am besten gehts mit Musik: Frühestkindliche Musikalisierung unterstützt die Erziehung, die die Entwicklung der Kinder zu umfassend gebildeten Persönlichkeiten anstrebt, am stärksten. Forschungsergebnisse belegen das, neue Studien sagen es auch. Aber wie geht das? Wenn jeder aufgenommene Impuls den Aufbau und die Vernetzung der Hirnzellen in den ersten Lebensjahren erweitert, heißt das, die Musik bringts.

Mit dem Kinderprogramm "Robbie" in der Yamaha Musikschule können Interessierte von vier bis 18 Monaten ihre Sinneserfahrungen erweitern und ein Jahr lang ihre Umwelt musikalisch erforschen. Unter der Anleitung von speziell ausgebildeten Lehrkräften und in Begleitung ihrer Eltern bekommen Lieblingsbeschäftigungen einen neuen Klang. Mit unterschiedlichen Instrumenten, Spielzeugen, durch gemeinsames Singen und Spielen hören sowie fühlen sich Essen, Baden, Schlafengehen ganz anders an.

Und damit auch die Großen am Ball bleiben und das kreative Denken nicht vernachlässigen müssen, gibt es noch die "KinderAkademie". Forschergeister ab sieben Jahren erhalten innerhalb von drei Trimestern Einblicke in die Bereiche Musik, Kunst und Theater, locker vermittelt durch "entdeckendes Lernen". Klingt gut? Anmeldeschluss ist der 10. Januar.

Robbie, Yamaha Musikschule, Nedderfeld 85, einmal wöchentlich/45 Minuten, 15,- monatlich; KinderAkademie 14-tägig/90 Minuten, 37,50 monatlich; Infos unter T. 47 99 09
erschienen am 2. Jan 2003 in Kinder & Eltern

In Windeln Musik entdecken


"WELT am Sonntag" vom 15.12.2002

Die Yamaha Academy of Music hat ein bundesweit einmaliges Konzept entwickelt: "Frühkindliche Musikalisierung" für Babys ab vier Monaten
von Elena Bauer

Dadadada" singt Emma, imitiert die hohen und tiefen Töne. Sie sitzt auf dem Boden und wippt mit ihren Füßchen zum Rhythmus der Musik. Dabei ist Emma noch ein Baby, gerade ein Jahr alt - und noch viel zu klein zum Sprechen. Dennoch erkennt sie bereits den Takt eines Liedes und ist in der Lage, einfache Tonfolgen nachzuahmen. Ein Wunderkind? Nein!

Ihre herausragenden musikalischen Früh-Leistungen verdankt Emma dem Training und der Förderung der Hamburger Yamaha Academy of Music, die ein bundesweit einmaliges Konzept entwickelt hat: In ihrem Kurs "Robbie" bietet die Schule "frühkindliche Musikalisierung" an. Kinder im Alter von vier bis 18 Monaten bekommen hier die Gelegenheit, ihre Sinneserfahrungen durch die Beschäftigung mit Musik zu erweitern und ein Jahr lang musikalisch ihre Umwelt zu erforschen.

Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde "Robbie" in Zusammenarbeit mit Musikwissenschaftlern und Pädagogen entwickelt und startete vergangenen Herbst. Forschungsergebnisse, die belegen, dass der frühe und intensive Kontakt mit Musik besonders förderlich ist, hatten das Projekt ins Rollen gebracht. "Im ersten Lebensjahr spielen Sinneserfahrungen wie das Hören eine wichtige Rolle", erklärt Professor Asmus J. Hintz, Leiter der Yamaha Music Central Europe GmbH. "Musizieren fördert das Sozialverhalten, die Entwicklung der Intelligenz und die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Man kann also gar nicht früh genug damit anfangen."

Ein Paradebeispiel für den Erfolg der frühkindlichen Musikalisierung ist Janine Isabelle. Das Mädchen, das heute 16 Monate alt ist, machte auf sich aufmerksam, weil es als Erste anfing, Melodien zu summen. Zu diesem Zeitpunkt war Janine Isabelle ein knappes Jahr alt und machte erste Gehversuche.

"Inzwischen hat sie fünf Lieder in ihrem Repertoire, die sich durchaus unterscheiden", sagt ihre Mutter Tanja Schmeil stolz. Häufig fange sie spontan an zu singen, am liebsten Stücke wie "Alle meine Entchen" oder "Lalelu". Außer bei "Robbie" nahm Janine Isabelle oft an den Musikkursen ihrer älteren Schwester teil. "Das hat sicher zu ihrem musikalischen Geschick beigetragen", glaubt Tanja Schmeil. Mit der Musik sei es wie mit einer Sprache, die man lernt: Je früher man anfängt, desto besser. Deswegen ist sie von der Philosophie der Yamaha Academy überzeugt.

Der "Robbie"-Kurs findet einmal pro Woche statt. In einem speziell für Kleinkinder großzügig gestalteten Raum treffen sich Babys, Mütter, Musiklehrerin und "Robbie", eine weiße Plüschrobbe, die Leitfigur des Programms ist. Zu Beginn der Stunde zupft Musiklehrerin Helen David ein paar Akkorde auf ihrer Gitarre, und die Babys, die eben noch quirlig auf dem Teppichboden herumgekrabbelt sind, halten inne und beäugen fasziniert das Instrument. Gemeinsam mit ihren Müttern begeben sie sich anschließend auf musikalische Entdeckungstour. Es wird gesungen, gesummt, geklatscht und getanzt. Die Babys werden getragen, geschaukelt - immer im Rhythmus der Musik.

"Die Musik zerlegen wir in Rhythmen und die Lieder in Sprache", erklärt David, Mitinitiatorin des "Robbie"-Programms. Zwar verstehen die Säuglinge noch nicht, was gesungen wird, doch Studien beweisen, dass bereits sechs Monate alte Babys einen vorgegebenen Ton mit einer Abweichung von einem Viertelton imitieren können.

"Musizieren ist der ‚Königsweg' jeder Erziehung, die eine umfassend gebildete Persönlichkeit anstrebt", sagt Professor Hintz. Babys lernen durch Imitation, die sie dazu bringt, sich auf neue, genetisch nicht festgelegte Weise so zu verhalten wie die Erwachsenen. Zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat fangen sie an, die Laute ihrer Sprache nach Art der Erwachsenen zu ordnen. Jetzt entscheidet sich, ob das Kind Deutsch, Japanisch, Französisch oder Englisch als Muttersprache entwickeln wird. "Deswegen ist es sinnvoll, Babys bereits vor dem sechsten Lebensmonat mit Musik in Berührung zu bringen", erklärt Hintz. "Musik dient vor allem der sprachlichen Entwicklung. Das Hören von Lauten und Klängen, das ‚singende Nachbabbeln' der Lieder führt zur intensiven Vernetzung der Gehirnzellen." Die universelle Software im "Biocomputer" der Babys zum Erlernen jeder beliebigen Sprache erkennt die Musik wie eine Sprache. Je nachdem wie intensiv die musikalische Beschäftigung gestaltet wird, schafft sie Voraussetzungen dafür, dass Musik als zweite "Muttersprache" erkannt und erworben wird.

Kern des Konzepts von "Robbie" ist das Prinzip des "Freien Entdeckens", wobei die Kinder das Angebotene selbst ausprobieren können, während sich die Mütter im Hintergrund halten, um zu beobachten.

Jauchzend greift Emma nach der Handtrommel, die ihr die Musiklehrerin zugeschoben hat. Ihre Hände klopfen abwechselnd auf das Instrument. Die Kleine hat den Dreh raus. Den Rhythmus, den bestimmt sie.

Die Yamaha Academy of Music bietet "Robbie" ab sofort offiziell und regelmäßig an. Die Kosten für den Kurs betragen 15 Euro im Monat. Weitere Informationen und Anmeldung bei Jeannette Schulze unter: 040 / 479909

Artikel erschienen am 15. Dez 2002 / Welt am Sonntag / Ausgabe Hamburg.

Yamaha macht Lehrer fit für den Musikunterricht.


"Hamburger Abendblatt" vom 26.01.2002 - Yamaha macht Lehrer fit für den Musikunterricht.

Die Spatzen pfeifen es vom Dach: Musische Erziehung ist für jedes Kind von größter Bedeutung, sie weckt das Kreative, bringt seelische Ausgeglichenheit, gibt der jungen Seele die Möglichkeit, sich auszudrücken und darzustellen - aber sie kommt an unseren Schulen zu kurz.

Das wissen Politiker, Erziehungs- und Musikwissenschaftler und natürlich auch Lehrer. Und dennoch wird unter anderem der Musikunterricht an Hamburgs Schulen sträflich vernachlässigt oder fällt sogar aus, wenn keine dafür ausgebildeten Lehrer vorhanden sind.

Hier setzt die die Musikschule der Yamaha Academy of Music mit ihren Social Sponsoring Projekten an. Zusammen mit der Redaktion von Mensch zu Mensch wählte sie die Astrid-Lindgren-Schule in der Bundesstraße dafür aus. 140 Schüler werden in dieser Förderschule für lernbehinderte Kinder in zwölf Klassenstufen von hoch engagierten Lehrkräften unterrichtet. Die Schulleiter Herbert Gösch und Thea Amos konnten es kaum glauben, ausgewählt worden zu sein. 30 Blockflöten und ein Keyboard sind bereits gespendet. Die Lehrer sind begeistert, 13 von ihnen nahmen bereits am 12./13. Januar an einem Ausbildungsseminar "Blockflötenunterricht" in der Academy teil, um fit zu werden für den Musikunterricht.Für weitere fünf Lehrer gibt es am 27.01. einen Workshop.

Und damit nicht genug: Weiterhin bleibt die Academy der Musik-Partner und begleitet die weiteren musikalischen Schritte und Entwicklungen in der Astrid-Lindgren-Schule. Das ist Engagement und gesellschaftliche Verantwortung, die Schule machen sollte - zum Wohle unserer Kinder.

Die Intelligenz nach Noten


"Welt am Sonntag" vom 18.11.2001 - Musikalische Früherziehung kann auf den Geist gehen - und zwar im positiven Sinne. Professor Asmus Hintz ist überzeugt, dass musizierende Kinder nachweislich intelligenter werden.

Beflügelt Bach den Geist? "Aber ja, selbstverständlich", sagt Professor Asmus Hintz, "Neurologen und Musikpädagogen wissen das längst, aber jetzt ist die intelligenzfördernde Wirkung von Musik durch US-Studien auch wissenschaftlich belegt." Der 50 Jahre alte gelernte Kirchenmusiker und Komponist weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht: Hintz leitet die Yamaha Academy of Music in Hamburg und setzt sich als General-Manager des Bereichs Musikpopularisierung seit geraumer Zeit für die frühzeitige musikalische Erziehung von Kindern ein. Die dabei gesammelten Erfahrungen bestätigen ihn in seiner Auffassung von der Macht der Töne: "Schon das bewusste Anhören von Musik fördert das räumlich-zeitliche Vorstellungsvermögen, das für höhere Hirnfunktionen wie Schach und Mathematik benötigt wird, ungemein."

Tests an College-Studenten an US-Hochschulen bestätigen Hintz' Überzeugung: "Die Studenten konnten nach dem Hören einer Mozart-Sonate Aufgaben, die räumlich-zeitliches Vorstellungsvermögen erfordern, signifikant besser bewältigen als zuvor", sagt Hintz. Die ungewöhnlich gesteigerten Geistesleistungen seien noch bis zu einem Tag nach dem Hören der Sonate messbar gewesen; man könne somit aus wissenschaftlicher Sicht von einem Langzeiteffekt sprechen. Von entscheiden der Bedeutung für die Wirkung sei allerdings die Art der Musik, wie der Professor weiter ausführt: "Klar strukturierte Musik, etwa Kompositionen des Barock und der Klassik, haben einen besonders nachhaltigen Effekt." Wenn schon das bloße Anhören geeigneter Musikstücke bei Erwachsenen derart positive Auswirkungen hat, um wie viel größer müssen diese dann bei regelmäßig musizierenden Kindern ausfallen. Um das herauszufinden, haben Wissenschaftler in Los Angeles ab 1994 vergleichende Studien mit insgesamt 78 Vorschulkindern durchgerührt. "Die Kinder waren zu Beginn des Experiments zwischen drei und fast fünf Jahren alt und alle von normaler Intelligenz", erläutert Hintz die Ausgangsbedingungen. "Kinder, die Keyboardunterricht erhalten hatten, zeigten nach zwei Jahren ein wesentlich besseres räumlich-zeitliches Vorstellungsvermögen als die anderen."

Ein Phänomen, das sich bei einem anderen Versuch mit sieben bis achtjährigen Grundschülern wiederholte: Diejenigen, die regelmäßigen Unterricht an einem Tasteninstrument genossen hatten, erbrachten um 25 Prozent höhere mathematische Leistungen als ihre Mitschüler. Sie konnten mühelos Bruchrechenaufgaben lösen, die normalerweise auf dem Lehrplan für Zwölfjährige stehen. Eine Berliner Langzeitstudie über die Dauer von sechs Jahren erbrachte ähnlich erstaunliche Resultate: "Bereits nach vier Jahren wiesen die Schüler aus musikbetonten Klassen eine überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit auf", so Hintz begeistert. Tasteninstrumente haben sich dabei immer wieder als besonders intelligenzfördernd erwiesen. Warum eigentlich? "Die Klaviatur ist als optisches Gegenstück zu unserem europäischen Tonsystem besonders anschaulich", sagt Hintz. "Ihr Hauptvorteil liegt aber darin, dass der Spieler eines Tasteninstruments alle drei Elemente der Musik-Melodie, Harmonie und Rhythmus - selbst beherrscht; dabei werden alle Sinne angesprochen und ein besonders intensiver Lerneffekt erzielt."

Vielleicht noch bedeutsamer dürfte aber ein anderer persönlichkeitsbildender Aspekt der frühzeitigen musikalischen Erziehung sein: "Die Beschäftigung mit Musik fördert auch die sozialen Fähigkeiten", so der Professor, "denn beim gemeinsamen Musizieren kommt es vor allem auf das Miteinander an." In musikbetonten Klassen gebe es zum Beispiel keine Ausgrenzung einzelner Mitschüler, die Kinderseien insgesamt ausgeglichener, toleranter und rücksichtsvoller im Umgang mit anderen. Und genau diese Eigenschaften habe unsere Gesellschaft heute nötiger denn je. "Musik könnte viele gesellschaftliche Probleme lösen oder zumindest entschärfen", ist Hintz denn auch überzeugt. Für ihn liegt die Schlussfolgerung daher auf der Hand: "An allgemein bildenden Schulen muss wieder mehr musiziert werden; künftig sollte jedes Kind im Musikunterricht ein Instrument erlernen können." Die Beschäftigung mit Musik müsse den Kindern in Fleisch und Blut übergehen wie die Hygiene, fordert Hintz. Dabei sollen nach seinem Konzept auch die Musikschulen aktiv mit in den Unterricht einbezogen werden - seit 16 Jahren wirbt der rührige Musik-Manager unermüdlich an den Schulen dafür: "Rund 5000 der 33 000 allgemein bildenden Schulen in Deutschland haben mein Konzept bislang angenommen."

Sein großes Ziel ist eine breite "Musikalisierung der Gesellschaft". Wem himmlische Harmonien von Händel oder perlende Passagen von Paganini nun aber partout nicht zusagen wollen, der darf sich gerne auch mit Jazz, Rock oder Pop beschäftigen. "Hauptsache, es wird musiziert", sagt Asmus Hintz.


Wagner, Weber und Windeln

Die Yamaha Academy Of Music am Nedderfeld hat zurzeit 600 Schüler, die von 20 Fachlehrkräften nach der von dem japanischen Musikinstrumentenhersteller entwickelten Methodik unterrichtet werden. Ein Schwerpunkt der Akademie liegt in der musikalischen Früh- und Elementarerziehung - mehr als die Hälfte ihrer Schüler ist jünger als sechs Jahre. Selbst für Krabbelkinder gibt es Angebote, getreu der Devise von Direktor Asmus Hintz: "Unmusikalische Kinder gibt es nicht." In Einzel- und Gruppenkursen bietet die Einrichtung nicht nur Instrumental-, Kompositions- und Gesangsunterricht an, sondern auch Musik-PC-Kurse, freies Zeichnen, "Malen mit Musik" und Kreativ-Training.

Die YAMAHA Musikschule verfügt über große Erfahrung in der Beratung bei der Gründung einer Musikschule. Gemeinsam mit Ihnen prüfen wir, welcher Standort optimal und – unter Berücksichtigung bereits bestehender YAMAHA Musikschulen – möglich ist. Wir ermitteln für Sie den erforderlichen Kapitaleinsatz und erstellen Unterlagen, die Ihnen Auskunft über Rentabilität und Gewinnaussichten geben. So wird für Sie das unternehmerische Risiko überschaubar.

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