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Bali begann seine Karriere in der Jugendmusikschule von Interlaken, gewann als 13-jähriger den Nachwuchsdrummer-Wettbewerb in Altishofen LU und trat mit 17 der Coverband V.I.P. bei, welche im Jahr 2000 unter dem Namen Plüsch einen Künstlervertrag bei Sony BMG erhielt. Plüsch haben seither drei Alben veröffentlicht und bereits fünf Platinauszeichungen und zwei Prix Walo erhalten. Die Konzerte der Band sind regelmässig ausverkauft und ihr Debutalbum “Plüsch” hielt sich 118 Wochen in der Schweizer Album-Hitparade. Zeit also für ein Exklusiv-Interview mit Drummer Bali.
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Bali, mit Plüsch spielst Du grosse und kleine Konzerte in der ganzen Schweiz... was magst Du daran besonders?
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Wir waren schon immer eine Live-Band und haben ja auch als Party- und Coverband begonnen. Für uns standen stets die Konzerte im Mittelpunkt. Das ist auch heute noch so. Vom kleinen Pub-Gig bis zum grossen Festival ist jedes Konzert etwas Besonderes. Das macht das Touren abwechslungsreich und interessant. Das mag ich sehr.
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Was waren Deine grössten Momente mit Plüsch? Als Schlagzeuger?
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Die Momente, von denen ich immer geträumt hatte und die nach und nach in Erfüllung gingen: Eines Tages die eigene CD in Händen zu halten, einmal auf der Gurten-Hauptbühne aufzutreten, Sponsoren zu haben... All die Sachen, die man von den Vorbildern her halt so kennt.
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Spielst Du immer dasselbe Drumset? Was ist Dein Live-Setup?
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Das Drumset ist bei mir jeweils auf die Tour und das Album abgestimmt. Das Setup ergibt sich jeweils während des Songwritings und im Studio. Danach weiss ich, was wir wo und wie eingesetzt haben und so kann ich dann während den Proben das Set für die Tour entsprechend zusammenstellen und mich daran gewöhnen. Danach wird alles angezeichnet und dann sehe ich das Kit jeweils nur noch an den Konzerten. Für die ganz kleinen Konzerte habe ich ein Rick Marrotta Hipgig im Gepäck.
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Benutzt Du im Studio das gleiche Drumset wie live?
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Im Studio probieren wir immer verschiedene Instrumente, Setups und Mikrofonierungen aus. Da wird viel ausgewechselt, gestimmt, gedämpft und gepröbelt bis der Sound stimmt. Da kann es schon vorkommen, dass ein Song mit einem Setup eingespielt wird, das aus drei verschiedenen Drumsets besteht. Im Studio steht ganz klar der Sound im Vordergrund.
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Was spielst Du im Übungsraum?
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Das ist immer ein bisschen unterschiedlich. Zurzeit gebe ich viel Unterricht und ertappe mich dabei jeweils bei den unterschiedlichsten Dingen. Das kann von einer einfachen Paradiddle-Übung bis hin zu Garibald'scher Kost reichen, die nach Auffrischung verlangt. Auch fürs Notenlesen und Blattspielen hat sich das Unterrichten als sehr gutes Training erwiesen.
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Hast Du neben Plüsch noch andere Projekte?
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Momentan unterrichte ich viel in Thun an der Schlagzeugschule von Tom Beck. Das macht grossen Spass und ich geniesse die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Daneben baue ich mit einem Kollegen ein kleines Tonstudio in Bern und bin als Drummer auch immer für ein Projekt zu haben... Wie beispielsweise die letztjährige Yamaha Music Stage am Openair Gampel.
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Welche Platten hörst Du zur Inspiration?
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Die unterschiedlichsten Musikrichtungen und Künstler. Je nach Laune. Da ist sicher viel Funkiges dabei, wie Tower of Power oder Paulo Mendonca. Aber auch Musik von Queen, Toto, Simply Red oder Einheimisches wie Adi Stern, Fusion Square Garden oder GMF höre ich gerne. Und natürlich Drummer wie Wolfgang Haffner und David Garibaldi.
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Was sind Deine Gründe Yamaha zu spielen?
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Sound - Qualität – Tradition
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weitere Infos
www.pluesch.ch
www.balidrums.com
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