Seine unglaublichen technischen Fertigkeiten und eine Energie, die ihresgleichen sucht, machten Akira Jimbo nicht nur in Japan zum Star sondern haben dafür gesorgt, dass der sympathische Drummer zu einem der weltweit begehrtesten Workshop-Artists wurde. Und wer einmal eine seiner Shows erleben durfte, der wird Akiras unglaubliche stilistische Flexibilität und den souveräne Umgang mit akustischen, wie elektrischen Sounds garantiert nie mehr vergessen.
Biographie:
Einem breiteren Publikum bekannt wurde Akira durch seine Arbeit mit dem japanischen Fusion Quartet Casiopeia, das 1979 von dem Gitarristen Issei Noro, dem Keyboarder Minoru Mukaiya, dem Bassisten Tetsuo Sakurai und dem Drummer Takashi Sasaki gegründet wurde. Ihr erstes Album veröffentlichte die Band im Mai 79. Unterstützt wurden die Vier damals von einer ebenso hochkarätigen wie spektakulären Horn-Sektion, bestehend aus den amerikanischen Top-Musikern Michael und Randy Brecker und Altsaxophon Star David Sanborn. Akira stieß 1980 zur Band und war zum ersten mal auf Thunder Live, dem ersten von zahlreichen Live Alben der Combo zu hören. Im Rahmen seiner Arbeit mit Casiopeia, die bis zum Ende der 80er Jahre dauerte, absolvierte Akira drei Welt-Tourneen und betrat 1983 endlich auch europäischen Boden.
Noch bemerkenswerter, als sie ohnehin schon sind, werden Akiras unglaubliche Fähigkeiten durch die Tatsache, dass er, inspiriert von Groove-Master Steve Gadd, erst im“ reifen Alter“ von 17 Jahren mit dem Schlagzeugspielen anfing. Er studierte an der Keio Universität/ Tokyo und verdiente sich seine ersten Sporen als Big Band Drummer. Später, während seiner Arbeit mit Casiopeia, gelang es dem Ausnahmemusiker dann, neben seiner stilistischen Flexibilität, auch seine kompositorischen Fertigkeiten weiter zu entwickeln. Als Konsequenz aus jahrelangen musikalischen Differenzen, verließ Mr. Jimbo gemeinsam mit seinem kongenialen Konterpart, dem Bassisten Tetsuo Sakurai, 1989 die Band und arbeitete fortan mit seinem eigenen Projekt Jimsaku und japanischen Musikern wie Keoko Matsui und Shambara. Parallel dazu veröffentlichte er mit Werken wie Cotton (1986), Palette (1991), Slow Boat (1992), und Lime Pie (1994), einige vielbeachtete Soloalben, sowie vier hervorragende Lehrvideos (Metamorphosis /1992, Pulse/1995, Independence/1998 und Evolution/1999). 1996 kehrte Akira zum Entzücken vieler Casiopeia Fans, in den Schoß der Familie zurück und unterstützte seine Bandmates als Gastmusiker und Komponist.
Heutzutage arbeitet Akira Jimbo in erster Linie als Workshop-Künstler. Seine Clinics sind legendär und zeigen eindrucksvoll, wie perfekt es der Drummer versteht, akustische und elektrische Elemente zu erstaunlichen Performances zu verknüpfen. Trotz der Komplexität seiner Arbeit hat Akiro aber eine Maxime seines Idols Steve Gadd nicht vergessen: Es ist der Groove, der die Unwiderstehlichkeit eines Drum-Solos ausmacht.
Yamaha Equipment:
Beech Custom im White Sparkle Finish. Akira liebt den extra druckvollen Sound des Beech Kits. Seine Set besteht aus der Akira Jimbo Signature Snare, ), 8”x8”, 10”x9” und 12”x10” Hänge-Toms , zwei14”x12” und 16”x14” Floor- Toms und einer 22”x18” Bass Drum. Zusätzlich dazu setzt der Drummer auf den elektrischen Sound des DTX Sets und sieben TP80S Electronic Pads.