Steve Gadd ist der wohl wichtigste und innovativste Schlagzeuger der letzten 25 Jahre. Ausgestattet mit einer unglaublichen Technik und einem untrüglichen Gespür für den Groove, definierte der Ausnahme-Drummer das Bild des Studiomusikers neu. Ganz egal ob Jazz, Pop, RnB oder Fusion: Gadd rules!.
Biographie:
Steve Gadd wurde am 9.April 1945 in Rochester/New York geboren. Schon als Kind begann Steve mit dem Schlagzeugspiel. Seine erste Live-Erfahrung machte der junge Mann aber nicht als Drummer, sonder, gemeinsam mit seinem Bruder, als Step-Tänzer in einem Club in Rochester. Kurz darauf, im zarten Alter von 11 Jahren, trommelte der Frühstarter bereits an der Seite prominenter Club-Gäste, wie der Jazz-Legende Dizzy Gillespie. Später studierte Steve dann an der Manhattan School und spielte, nach seiner Rückkehr nach Rochester, mit einer weiteren Größe des Blechs- dem Flügelhorn Virtuosen Chuck Mangione. Die folgenden drei Jahre verbrachte er in der Army. In diversen Big Bands nutzte er die Möglichkeit sein Spiel auch in dieser Hinsicht weiter nach vorne zu bringen. 1971 kehrte Steve nach New York zurück. Und diese Rückkehr schlug ein wie eine Bombe. Der Groove des 25 jährigen Gadd und sein extrem songdienlicher Ansatz , versetzten jeden in Erstaunen, der mit ihm spielte. Schnell wurde er einer der angesagtesten Session-Drummer der Musikmetropole. Dabei war die stilistische Bandbreite der Künstler die er „bediente“, unglaublich breit. Unter anderem arbeitete er für Aretha Franklin, Stevie Wonder, Barbra Streisand, Paul McCartney, Rickie Lee Jones, Carly Simon, Al Jarreau, James Brown, Joe Cocker, Nancy Wilson, Bob James, Stanley Clarke, Al Dimeola, George Benson, Carla Bley u.v.m. .
Viele Platten, auf denen Gadd zu hören ist, kamen zu musikhistorischem Ruhm. Dazu gehört sein Outing als Virtuose auf Chick Coreas The Leprechaun, genauso, wie das legendäre Steely Dan Album Aja , oder seine Arbeit mit Paul Simon (z.B. ‘Fifty Ways To Leave Your Lover’ and ‘Late In The Evening’), bei dessen Songs im das Kunststück gelang, unglaublich originelle Grooves in einem Pop-Kontext unterzubringen.
Steves Arbeit war so überzeugend, dass er sehr schnell zum weltweit meist imitierten Schlagzeuger wurde. Nachdem die fortschreitende Studio-Technik dafür sorgte, dass das Angebot an interessanten Jobs merklich zurückging, entschied sich Steve in seine Heimatstadt Rochester zurückzukehren und fortan mehr Zeit als Live-Drummer zu verbringen. Gerne erinnern sich Fans an seine unwiderstehliche Arbeit mit Eric Clapton, Paul Simon oder James Taylor.
Yamaha Equipment:
Steve Gadd’s wurde jahrelang in einem Atemzug mit dem Recording Custom Kit genannt. Tatsächlich führte die Kooperation mit Steve dazu, dass das RC9000 in den 80er Jahren weltweit zu einem der angesagtesten professionellen Kits wurde. Steve machte kleine 10“ Toms populär und führte Floortom Ständer ein. Auch heutzutage steht er noch auf Birken-Toms, seine Bass Drum wird mittlerweile allerdings aus Ahorn gefertigt. Sein Clapton Kit besteht aus einer 22”x14” Maple Custom Absolute Bass-Drum, 12”x8” und 13”x9” Hänge-, und 14”x12” bzw. 16”x14” floor-mounted Birken Custom Absolute Toms. Zeitweise lässt er die 13” Tom weg und verwendet stattdessen ein kleines 10”x7.5” Tom, für dessen Einsatz er in den guten alten Tagen berühmt war. Im Live-Betrieb bevorzugt Steve seine 14”x5.5” Signature Metall Snare. Mittlerweile sind satte fünf Steve Gadd Signature Snare-Varianten im Yamaha Angebot.